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Lendenwirbel sind Hauptproblem

Viele Betroffene versuchen, ohne Arztbesuch mit den Schmerzen umzugehen.

Von Matthias Klaus

Die große Mehrheit der Angestellten in Sachsen meldet sich wegen Rückenschmerzen gar nicht erst krank, hat die DAK herausgefunden. Demnach gehen 84 Prozent mit Schmerzen weiter zur Arbeit. Entscheidend sei es natürlich, ob Beschäftigte häufig in unbequemer Körperhaltung arbeiten müssen, einen hohen Termin- und Leistungsdruck haben oder aber auch ihren Job mit wenig Freude erledigen.

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Bei 71 Prozent der vom Rückenschmerz Betroffenen tut es an der Lendenwirbelsäule weh. 44 Prozent haben Probleme mit dem Nacken, fast jeder Vierte gibt Schmerzen an mehreren Bereichen der Wirbelsäule an. Jeder zehnte Rückenschmerz-Geplagte hat dabei starke bis sehr starke Schmerzen, heißt es von der DAK.

Die große Mehrheit versucht, erst einmal selbst mit dem Problem klarzukommen. Nur etwa jeder vierte Betroffene sei im vergangenen Jahr wegen „Rücken“ zum Arzt gegangen. Davon wiederum suchten 77 Prozent nur bei einem Mediziner Hilfe. 86 Prozent bekamen eine Physiotherapie, 39 Prozent erhielten Schmerzmittel, bei jedem Fünften wurde ein CT oder ein MRT des Rückens gemacht.

Die DAK bietet inzwischen ein Rücken-Coaching an, online-basiert.

www.dak.de/ruecken