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Döbeln

Lernhilfe noch einfacher

Das Lessing-Gymnasium ist Pilotschule für ein Projekt, das Lernteams zusammenbringen soll. Dabei geht es auch um Taschengeld.

Ein Schüler-helfen-Schülern-Projekt gibt es schon seit einigen Jahren im Lessing-Gymnasium. Jetzt wird die Vermittlung über eine Online-Plattform noch einfacher. © Marc Tirl/dpa (Symbolfoto)

Döbeln. Das Lessing-Gymnasium ist einmal mehr Vorreiter bei der Anwendung digitaler Medien. Es ist Pilotschule für ein Projekt mit dem Namen „Prima Tandems“ der Dresdner Firma gleichen Namens, bei dem es um die Vermittlung von Nachhilfe geht. Die „Tandems“ bilden dabei Schüler, die Lernhilfe wollen und andere Schüler, die Lernhilfe anbieten. 

So ein Schüler-helfen-Schülern-Projekt gibt es schon seit einigen Jahren im Gymnasium. Damit können sich Schüler ein Taschengeld verdienen. Die Unterrichtsstunde wird mit fünf Euro vergütet. Jetzt wird die Vermittlung über eine Online-Plattform noch einfacher.

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„Wir wollen wissen, was Eltern, Pädagogen und Schüler für wichtig und richtig ansehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass über die Plattform Gymnasiasten künftig auch Oberschülern helfen“, sagte Jens Richter, der Gründer und Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH ist, die hinter dem Projekt steckt. Er hatte das Lessing-Gymnasium, die erste „Smart School“ in Sachsen, bei einer Konferenz zur digitalen Bildung kennengelernt. Sie ist die erste, die an dem Projekt beteiligt ist. Mit fünf weiteren Gymnasien in Leipzig, Dresden und Bischofswerda ist Richter wegen einer Kooperation im Gespräch.

Derzeit sei die Onlineplattform in der Probephase und es gebe auch noch nicht viele Nutzer, sagte Richter. Eine App fürs Smartphone stehe noch nicht zur Verfügung. Langfristig soll das Angebot über eine Vermittlungsplattform für Lehrlinge finanziert werden. „In Österreich gibt es dafür ein Vorbild“, sagte Richter.