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Leserbriefe

Zu „Reiche sollen mehr an den Staat zahlen“, 4./5, August: Wir müssen eine neue Steuerehrlichkeit erreichen Eine Neiddebatte ist mir völlig fremd. Fremd ist mir allerdings auch, wenn Gewerkschaftsfunktionäre...

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Zu „Reiche sollen mehr an den Staat zahlen“, 4./5, August:

Wir müssen eine neue Steuerehrlichkeit erreichen

Eine Neiddebatte ist mir völlig fremd. Fremd ist mir allerdings auch, wenn Gewerkschaftsfunktionäre mit dicken Gehältern so tun, als lägen Lösungen und Antworten für ein total verschuldetes System in der Mottenkiste des Sozialismus. In mehr als 100 Jahren hat sich kein sozialistisches System entwickelt, das zum Vorbild gereichen würde – Schwarze, Rote, Blaugelbe und Grüne haben in Jahrzehnten einen Zwei-Billionen-Schuldenturm aufgebaut. Tausende Steuergesetze und Verordnungen leisten Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Wir brauchen eine neue Steuerehrlichkeit. Karl Jobig, Dresden

Zu „ Zahl der Toten an der Grenze erneut erforscht“, 4./5, August:

Es entspräche dem Prinzip der Gleichbehandlung

Selbst nach offiziellen Zahlen sterben jährlich über 1000 Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen. Diese werden durch die von der Bundesregierung maßgeblich bestimmte Abschottungs-/Flüchtlingsbekämpfungspolitik verursacht. Ich freue mich darauf, dass die Zahl der Toten an dieser Grenze und ihre Biografien erforscht werden. Schließlich würde das dem rechtsstaatlichen Prinzip der Gleichbehandlung entsprechen.

Uwe Schnabel, Coswig

Zu „Bischof will Strafe für Gotteslästerung“, 4./5, August:

Das dürfte das Ende

von Witzen und Gags sein

Erzbischof Ludwig will Gotteslästerung unter Strafe stellen. Es gibt Hunderte Götter und Glaubensrichtungen, auch politischer Glaube usw. und keiner darf verspottet werden. Das dürfte das Ende von Witzen und Gags sein, weil dort immer Menschen, Berufe auf die Schippe genommen werden und herzlich darüber gelacht wird. Aber in diesem Staat dürfte auch das möglich sein.

Rainer Schröder, Strehla/Paußnitz