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Leserbriefe

Zu den Ausschreitungen linker und rechter Gruppen am 1. Mai: Ungleichbehandlung kaum noch tolerierbar Wann wird in Deutschland endlich auch mit der notwendigen Konsequenz gegen die Linksradikalen vorgegangen?...

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Zu den Ausschreitungen linker und rechter Gruppen am 1. Mai:

Ungleichbehandlung

kaum noch tolerierbar

Wann wird in Deutschland endlich auch mit der notwendigen Konsequenz gegen die Linksradikalen vorgegangen? Während gegen Rechts mit positiv bemerkenswerter Konsequenz alle rechtsstaatlichen Mittel genutzt werden, sind die zuständigen Behörden wohl „auf dem linken Auge blind“. Sonst wären Aktionen wie das schon ca. ein Jahr laufende Anzünden von Pkws in Berlin oder die Brandstiftung in Dresden vermeidbar. Zum 1. Mai konnte sich der von Schwan, Lafontaine, Sommer und & Co. aufgeheizte Mob ungestört auf die Randale vorbereiten und damit beginnen; erst dann wurde gehandelt. Diese „Ungleichbehandlung“ von rechten und linken Chaoten ist kaum noch erklärbar/tolerierbar.M. Pescheck, per E-Mail

Perspektivlosigkeit

nährt Extremismus

Der Aufmarsch der Neo-Nazis am 1. Mai ist erschreckend, zeigt er doch, wie sehr unsere Gesellschaft versagt hat. Gleichgültigkeit, Rücksichtslosigkeit, Gier und Ignoranz haben sich in unserer Gesellschaft verfestigt und den Extremismus genährt. Unsere Jugend (besonders im Osten) hat keine Perspektiven und wird sich selbst überlassen bzw. von der Gesellschaft aufgegeben. Nicht das Volk herrscht, sondern einige wenige aus der Wirtschaft – das nennt man dann Autokratie (Oligarchie). Es ist einzig die CDU/CSU, die sich einer Ausweitung der Demokratie verweigert – aus Angst vor Machtverlust. So treibt sie die vorwiegend jungen Menschen in den Extremismus. Herbert Derksen, Freiberg