Merken

Leserbriefe

Zum Krieg in Afghanistan unter Beteiligung der Bundeswehr: Aufklären, warum der Einsatz notwendig ist Mir gehen die ganzen Diskussionen der Politiker zur Zeit sehr an die Substanz. Alle, die hier herumstreiten, waren für diesen Einsatz.

Teilen
Folgen

Zum Krieg in Afghanistan unter Beteiligung der Bundeswehr:

Aufklären, warum der Einsatz notwendig ist

Mir gehen die ganzen Diskussionen der Politiker zur Zeit sehr an die Substanz. Alle, die hier herumstreiten, waren für diesen Einsatz. Ich bin eine Mutter, deren Sohn seit fast zwei Monaten im Einsatz ist. Die Bundeswehr und der neue Verteidigungsminister stehen voll hinter den Soldaten. Es müssen klare Gesetze zu diesem Einsatz her und vor allem mehr Aufklärung über die Frage, warum der Einsatz wichtig ist, erfolgen. Auch ich habe mich jetzt erst intensiv damit beschäftigt und trage die Entscheidung meines Sohnes mit. Er schickte ein Bild mit sich und Kindern. Dieser Blick der Kinder zeigt, wie wichtig unsere Hilfe in diesem Land ist. S. Gast, per E-Mail

Militärische Maßnahmen sind schnell zu treffen

Wenn deutsche Offiziere in wenigen Minuten über Abwehrmaßnahmen entscheiden müssen, über die unsere Politiker und Medien Monate diskutieren, dann werden die Terroristen dort und anderswo ihre Angriffe auf deutsche Einrichtungen konzentrieren. Sie sind dann sicher, dass keine deutsche Gegenwehr erfolgen wird! Was wollten vermutliche Zivilisten an zwei in einer militärischen Terroraktion gestohlenen und eventuell zu einem Bombenanschlag vorgesehenen Tanklastzügen? Axel Jank , per E-Mail

Die Herren der Opposition vor Ort kommen lassen

Es ist unerträglich, wie hier über den Einsatz deutscher Soldaten, die einem menschenverachtenden Gegner (der auch vor menschlichen Schutzschilden nicht zurückschreckt) gegenüberstehen, berichtet wird. Wenn im ZDF ein Soldat im Kundus den Herren der Opposition (ich meine auch den Herren Redakteuren) empfiehlt, sich doch einmal den Helm aufzusetzen und vor Ort zu kommen, dann kann ich dem nur beipflichten.D. Gerisch, per E-Mail

Zu „EU vermeidet Konfrontation mit Israel“, 9. Dezember:

Mit dieser Erklärung rückt EU von Uno-Haltung ab

Mit der genannten Erklärung der EU rückt diese von einer eindeutigen Haltung der Uno ab. Mit der Resolution 242 der Uno wird eindeutig festgelegt, dass alle im Sechs-Tage-Krieg von Israel eroberten Territorien, also auch das Gebiet von Ost-Jerusalem, einem zu bildenden palästinensischen Staat zuzuordnen sind. Man hat den Eindruck, dass ein Unrechtszustand nur lange genug existieren muss, um diesen Zustand als rechtens zu legitimieren. Horst Fischer, Pirna