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Leserbriefe

Zu „Die Eiskönigin pokert weiter“, 6.1.: Geschehnisse des letzten Jahrhunderts einbeziehen Wenn man hautnah Flucht, Vertreibung und Deportation von Deutschen und Polen erlebt hat, ist man Kronzeuge dafür,...

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Zu „Die Eiskönigin pokert weiter“, 6.1.:

Geschehnisse des letzten Jahrhunderts einbeziehen

Wenn man hautnah Flucht, Vertreibung und Deportation von Deutschen und Polen erlebt hat, ist man Kronzeuge dafür, dass grundsätzlich schweres Leid bei jenen verbunden ist, die davon betroffen waren – zumal zum Teil auch Hand angelegt wurde an Leib und Leben. An dieser Tatsache kann westlich der Neiße weder ein liberaler Außenminister und östlich dieses Flusses auch ein katholisches Staatsoberhaupt nichts ändern. Eben deshalb ist ein Zentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung unverzichtbar. Allerdings sollten der Vollständigkeit halber u. a. auch die Geschehnisse im 20. Jahrhundert in Kosovo, Bosnien, Osttimor, Afrika und in den Flüchtlingslagern im Land der Verheißung beiderseits des Jordan einbezogen werden.Dr. J. Wenske, Görlitz

Zu „Der Dinosaurier des Jahres“ geht an Ifo-Chef Sinn“, 30. Dezember:

Professor Sinn beschreibt realisierbare Wege

Ich habe mein ganzes Arbeitsleben im Umweltschutz verbracht und glaube dazu eine gesunde Meinung entwickelt zu haben. Ich habe einige Bücher von Prof. Sinn gelesen und kann nur sagen, dass seine Auffassung zu den Fragen des Umweltschutzes sehr realistisch ist und die Bedingungen für den Umweltschutz in einer zivilisierten Gesellschaft bestens darstellt und realisierbare Wege beschreibt. Die Energiegewinnung durch Atomkraft erzeugt eben wirklich kein und die Windräder und Riesensolaranlagen verunzieren eben unsere Landschaft.

Günter Sbieschni, Ebersbach