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Großenhain

Als um Mitternacht der Himmel leuchtete

Anfang der Woche machte ein Straucher weit nach Sonnenuntergang seltene Aufnahmen.

Aris Gutsche hielt die Himmelslichter über seinem Heimatdorf mit der Kamera fest.
Aris Gutsche hielt die Himmelslichter über seinem Heimatdorf mit der Kamera fest. © Aris Gutsche

Strauch. Leuchtende Nachtwolken, sogenannte Himmelslichter, gab es Anfang der Woche u. a. über Strauch zu beobachten: kurz vor und kurz nach Mitternacht. Da war die Sonne schon lange untergegangen.

Es sind Partikel im Himmel, die in einer Höhe von 40 bis 80 Kilometer schweben und dabei von der Sonne hinterm Horizont angeleuchtet werden. Leuchtende Nachtwolken sind nur dann sichtbar, wenn die Sonne sich mindestens sechs und höchstens 16 Grad unter dem Horizont befindet. Die Zeiten kann ein Planetariumsprogramm ermitteln. 

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Im Norden Deutschlands können Himmelslichter von Anfang Juni bis Mitte Juli während der gesamten Nacht beobachtet werden. Das ist mit dem bloßen Auge möglich, mit dem Fernglas erkennt man allerdings noch feinere Strukturen. 

Es werden u. a. folgende Strukturen beschrieben: Schleier/strukturloser Vorhang, Streifen/Bänder, Bänder mit diffusen, verwaschenen Kanten, Bänder mit scharfen Kanten, Wellen, kurze Striche, Wellenstrukturen, Wirbel, einfache Bögen oder großskalige Wirbel. (krü)

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