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Hoyerswerda

LHV bereitet sich in Polen auf die Saison vor

Nach acht Trainingseinheiten, die es in sich hatten, folgte ein souveräner Testspielerfolg.

Der LHV Hoyerswerda (grüne Trikots) gewann den freundschaftlichen Vergleich gegen Polonia Sroda Wielkopolska.
Der LHV Hoyerswerda (grüne Trikots) gewann den freundschaftlichen Vergleich gegen Polonia Sroda Wielkopolska. © Foto: privat

Hoyerswerda. Bereits zum fünften Mal in Folge machten sich die Handball-Männer des LHV vor Wochenfrist auf den Weg in die Hoyerswerdaer Partnerstadt Sroda Wielkopolska. Grund der Reise war natürlich kein Sightseeing – nein, auf die Handballer wartete ein straff organisiertes Trainingslager. Die Bedingungen im Hotel Almarco und der zur Verfügung gestellten klimatisierten Sporthalle waren wie immer hervorragend. Somit konnten sich von Anfang an alle bestmöglich auf die sportliche Herausforderung einstellen. Und diese hatte es in diesem Jahr auch in sich, denn erstmals stand am Samstag ein Testspiel gegen das einheimische Team von Polonia Sroda Wielkopolska auf dem Programm.

Davor blieben acht Trainingseinheiten, um sich wieder mit dem Handball vertraut zu machen. Dieser ruhte nämlich seit dem Corona-bedingten Saisonabbruch im März in vielen Sporttaschen. In den ersten vier Wochen der Vorbereitung auf die neue Saison wurden die athletischen Grundlagen gelegt. Das hat sich ausgezahlt, wie sich gleich in der ersten Trainingseinheit beim sogenannten „Yo-Yo“-Fitness-Test zeigte. Alle zeigten eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Lauf vor fünf Wochen. Mit Tony Jäschke und Tobias Sieber schafften es sogar erstmalig zwei Sportler, das Ende des Testes zu erreichen. Danach stand aber der Handball wieder im Mittelpunkt. Man sah von Anfang an, wie sehr sich die Männer freuten, endlich wieder in der Halle trainieren zu können. Ihr Einsatz bewegte sich auf ganz hohem Niveau. „Ich würde denken, es ist das intensivste, aber auch beste Trainingslager der letzten fünf Jahre“, war LHV-Trainer Torsten Tschierske erfreut. Er leitete gemeinsam mit Physiotherapeut Christian Bartoszek und Chef-Trainer Conni Böhme die Trainingseinheiten. Neben den handballerischen Inhalten kam auch der Spaß nicht zu kurz. So sah man zum Abschluss auch schon mal die Spieler mit Augenbinden durch die Halle irren oder den Versuch, alle Spieler auf vier A4 Zettel zu bekommen. Egal wie anstrengend die Einheiten auch waren, hier war von Anfang an ein geschlossenes Team in der Halle. Man merkte, dass die Chemie stimmt. Davon konnten sich auch die drei Neuzugänge des LHV überzeugen, die schon ein fester Bestandteil der Gemeinschaft sind.

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Den Höhepunkt des Trainingslagers bildete am Samstagabend das Freundschaftsspiel gegen die Gastgeber. Die LHV-Männer hatten da schon acht harte Trainingseinheiten in den Knochen. Es dauerte bei der Erwärmung ein bisschen, bis alle Betriebstemperatur erreicht hatten. Das diese dann aber mit Anpfiff erreicht war, sah auch der sportliche Leiter des LHV Frank Scheibe: „Da reift eine richtig gute Truppe heran, die nach den richtig anstrengenden Einheiten eine ansprechende Leistung abgeliefert hat. Jeder Einzelne kämpfte bis zum Umfallen und war für den Nebenmann da und das bei dem hohen Tempo. Die mannschaftliche Geschlossenheit imponiert mir, man merkt, die Jungs sind heiß“, so sein Fazit nach den 60 Spielminuten.

In diesen zeigten die LHV-Männer wirklich eine Leistung, die man so noch gar nicht erwartet hatte. So wurde bis zum Seitenwechsel ein 14:6-Vorsprung erarbeitet. Die Begegnung endete 28:16 für den LHV.

Die Gastgeber luden danach die LHV-Delegation noch zum gemeinsamen Abendessen ein. Die tolle polnische Gastfreundschaft zeigte sich darin, dass neben dem Bürgermeister auch die Vorsitzende des Kreisrates, der Landrat sowie der Vorsitzende des Stadtrates dabei waren. (LHV)

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