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Riesa

Lieblingsplätze in Riesa gesucht

Das Stadtmaskottchen möchte herausfinden, wo die Riesaer am liebsten ihre Zeit verbringen – und hofft dabei auf die eine oder andere Überraschung.

Der Riesaer Riese Gunter Spies, hier im Gespräch mit Oberbürgermeister Marco Müller, will mit den besten Einsendungen im nächsten Jahr eine Spezialführung anbieten. © Birgit Flenske

Riesa. Der erste Test hat schon einmal geklappt, sagt Gunter Spies. „Ich habe unseren Fleischlieferanten gefragt, welche Orte er denn so besucht, wenn er in Riesa ist. Da hieß es dann gleich, dass es über die Hauptstraße bis zu einem bestimmten Autohaus geht, wo er immer die neuen Modelle anschaut.“

Überraschende Antworten wie diese wünscht sich Gunter Spies auch auf seinen jüngsten Aufruf: „Ich würde gerne die Lieblingsplätze der Riesaer und der Menschen aus der Umgebung hier in Riesa wissen“, sagt Spies, der vielen in seiner Rolle als Riesaer Riese bekannt ist. In den nächsten Wochen können ihm diese Lieblingsplätze zugeschickt werden. Einzige Bedingung: Die Plätze müssen öffentlich sein. Die heimische Couch fällt damit flach. Der Grund dafür ist auch noch etwas anderes: „Mein Ziel ist es, später 15 Einsendungen herauszunehmen und eine Spezialführung anzubieten.“ Die soll im kommenden Jahr stattfinden und an genau diese Lieblingsplätze führen.

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Gunter Spies hofft allerdings auf deutlich mehr als nur 15 Einsendungen. „Im Idealfall schaffen wir es auf 900 Lieblingsplätze.“ Und vielleicht kommen dabei aus Riesa und den Ortsteilen wirklich Orte heraus, die überraschen.

Bleibt noch die Frage, welchen Ort der Riesaer Riese eigentlich als seinen Lieblingsplatz bezeichnen würde? Da muss Spies erst mal lachen. „Bei mir ist es schwierig“, sagt er. Denn aus beruflichen Gründen müsste er ja eigentlich gleich den Riesenhügel angeben. „Aber ich habe da natürlich auch schon drüber nachgedacht. Auf den ersten Platz würde ich den Alexander-Puschkin-Platz wählen mit diesen Händen.“ An die Skulptur hatte er schon einige Touristen geführt. „Den Platz dort finde ich so schön, aber da wird so wenig gemacht.“ Auf Platz zwei folgt für Spies der Poppitzer Platz, direkt vorm Stadtmuseum.

Wichtig sei noch, dass jeder Vorschlag für einen Lieblingsplatz auch begründet wird, sagt Gunter Spies. „Dann kann ich in der Führung später sagen: Das ist der Lieblingsplatz von Herr Schmidt, weil ...“ Diejenigen Einsendungen, die es nicht in die engere Auswahl schaffen, sollen trotzdem eine Verwendung finden. Die Sammlung wäre ein guter Inhalt für die Zeitkapsel, findet Spies.

Vorschläge nimmt der Riese unter dem Stichwort „Lieblingsplatz“ per Mail entgegen.