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Wirtschaft

Lila Bäcker will Filialen schließen

Die insolvente Bäckereikette will ihr Filialnetz deutlich verkleinern. Vor allem in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen Standorte schließen.

Die insolvente Bäckereikette Lila Bäcker will ihr Filialnetz um rund 70 Standorte auf weniger als 330 verkleinern.
Die insolvente Bäckereikette Lila Bäcker will ihr Filialnetz um rund 70 Standorte auf weniger als 330 verkleinern. © Jens Büttner / dpa

Pasewalk. Die insolvente Bäckereikette Lila Bäcker will ihr Filialnetz um rund 70 Standorte auf weniger als 330 verkleinern. Etwa jeweils die Hälfte der betroffenen Betriebe entfalle auf Mecklenburg-Vorpommern und auf Berlin/Brandenburg, bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag. Ob die Filialen geschlossen oder verkauft werden sollen, konnte sie nicht sagen. Zuvor hatte die Ostsee-Zeitung über die Pläne berichtet.

Dem Blatt zufolge werden seit vergangener Woche Gespräche mit den Mitarbeitern geführt. Entlassungen sollen demnach vermieden werden. Wie das geschehen soll, wurde nicht mitgeteilt. Die Rede ist außerdem von der Abschaffung des Prämiensystems.

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Für das Unternehmen mit rund 2700 Mitarbeitern war am 1. April das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Im Januar hatte das Unternehmen wegen Finanzproblemen Insolvenz angemeldet. Die Insolvenz läuft in Eigenregie mit der bisherigen Geschäftsführung und einem Berliner Anwalt. Am 13. Mai soll der Gläubigerversammlung ein Modell zum Fortbestand der Backkette vorgelegt werden. (dpa)

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