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Lindenplatz-Pläne sind noch geheim

Die ersten Gestaltungsideen hat der Planer schon aufs Papier gebracht. Die Leisniger wollen aber auch noch mitreden.

© Archiv/André Braun

Leisnig. Als Mitglied des Heimatvereins beschäftigt sich Norbert Giersch im Moment intensiv mit der Historie des Lindenplatzes. „Der wurde 1867 als Lindenpromenade angelegt“, sagte er vor den Stadträten. Von ihnen wollte er wissen, ob es schon ein Projekt gibt und inwieweit die Leisniger in die Planungen einbezogen werden.

Bürgermeister Tobias Goth (CDU) sagte daraufhin, dass der Planer bereits erste Gestaltungsvorschläge vorgestellt hat – allerdings in einer nichtöffentlichen Runde des Technischen Ausschusses. In den nächsten Monaten werde nun an Gestaltungsvarianten gearbeitet. Außerdem seien noch Voruntersuchungen nötig. So müsse beispielsweise geklärt werden, ob Erdmaterial um die alte Gasleitung herum auszutauschen ist.

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Ausdünstungen aus dieser Leitung waren in der Vergangenheit als Ursache dafür im Gespräch, dass Bäume auf dem Lindenplatz krank geworden sind. Nachdem mehrere umgefallen waren, hat die Kommune im Spätsommer das Fällen nahezu aller Linden auf diesem Platz veranlasst.

Bis zum Sommer 2018 soll die bis dahin auf dem Papier erstellte Gestaltung in einer öffentlichen Runde vorgestellt und Bürgern Gelegenheit gegeben werden, Wünsche zu äußern, kündigte der Rathauschef an. Wenn die Finanzierung klar ist, soll der Bau 2019 vonstatten gehen. Vieles an dem parkartigen Platz ist derzeit marode, die Bordsteine etwa stellen teilweise eine Unfallgefahr dar. Auch optisch lässt der Platz zu wünschen übrig. (DA/sig)