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Lindner will neue FDP

Verden. Eine Woche vor dem Sonderparteitag der FDP hat der designierte Bundesvorsitzende Christian Lindner fundamentale Veränderungen in seiner Partei gefordert. „Wir haben in Wahrheit noch nicht begriffen,...

Verden. Eine Woche vor dem Sonderparteitag der FDP hat der designierte Bundesvorsitzende Christian Lindner fundamentale Veränderungen in seiner Partei gefordert. „Wir haben in Wahrheit noch nicht begriffen, was es bedeutet, wenn die FDP zum ersten Mal parlamentarisch nicht mehr vertreten ist“, sagte der 34-Jährige auf einem kleinen Parteitag der niedersächsischen FDP in Verden. Am kommenden Wochenende will er in Berlin die Nachfolge von Parteichef Philipp Rösler antreten.

Rösler mahnte die Liberalen, sie dürften die Verengung auf nur ein Thema nie wieder zulassen. Wenn man über Jahre hinweg verspreche, die Menschen zu entlasten und es dann nicht erreiche, erkläre das die Entwicklung der FDP, sagte er. Bei der Bundestagswahl im September hatte die FDP nur 4,8 Prozent der Stimmen erhalten und ist erstmals seit 1949 nicht im Bundestag vertreten.

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Medienberichten zufolge muss Lindner beim Bundesparteitag um Stimmen kämpfen. Vor allem die Delegierten aus Niedersachsen, Sachsen und Bayern könnten gegen ihn stimmen. Ein Präsidiumsmitglied sagte dem „Focus“: „Der Unmut der Delegierten über Personal und Wahl wird groß sein.“ Die meisten Bewerber müssten mit Gegenkandidaten rechnen. (dpa)