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Zittau

Linke kommt mit Schwester Agnes

Im Landtagswahlkampf wirbt die Partei darum, wieder auf Gemeindekrankenpfleger zu setzen. Am 28. August geht's in die Region Zittau.

Kommt die Gemeindeschwester wieder? Wenn es nach der Linken geht, schon.
Kommt die Gemeindeschwester wieder? Wenn es nach der Linken geht, schon. © Ullstein

Schwester Agnes ist wieder auf Tour - dieses Mal als Werbefigur für die Linken.  Auf ihrem Weg durch Sachsen wirbt die Partei für eine flächendeckende, öffentliche Gesundheitsversorgung und die Reaktivierung von Gemeindekrankenpflegern.

Am 28. August ist Wahlkampftag in Zittau, wo Tuomo Neumann ab 9 Uhr auf dem Marktplatz als Direktkandidaten um Stimmen wirbt. Am frühen Nachmittag geht's dann nach Waltersdorf, wo viele Szenen für den DEFA-Film "Schwester Agnes" entstanden. Anschließend ist noch ein Halt in Hainewalde geplant.

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Als Gemeindeschwester rollte Agnes Kraus darin auf der Schwalbe durch das Land, um Menschen zu Hause medizinisch zu versorgen. Mit viel Herz, Witz und Berliner Schnauze. 

"Heute gestaltet sich die medizinische Versorgung gerade in kleineren Städten und Gemeinden oft schwierig", erklärt Rico Gebhardt als Spitzenkandidat der Linken zur Landtagswahl. "Es fehlen Ärzte und vor allem Fachmediziner." Doch sie auszubilden brauche viel Zeit, weshalb auch kreative Lösungen gefragt seien. "Wir wollen das Modell der Gemeindekrankenpfleger wieder einführen." Unterwegs könnten diese direkt bei den Menschen vorbeischauen und die erste medizinische Versorgung vornehmen.

Dabei will die Partei das Prinzip der Gemeindekrankenpfleger mit den neuen Möglichkeiten der Telemedizin verbinden. So könnten diese direkten Kontakt zu Fachmedizinern vermitteln und vor Ort gemeinsam mit den über Videotelefonie verbundenen Ärzten eine Diagnose stellen und eine Therapie erarbeiten. "Und für schwerere Fälle kann so eine schnelle Terminvermittlung und Überweisung zu einem Facharzt erfolgen", so Gebhardt.

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