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Linke nehmen Burg Hohnstein ins Visier

Die Landtagsfraktion tagt auf der Burg öffentlich. Experten stehen Rede und Antwort und kommen mit Einwohnern ins Gespräch.

© Steffen Unger

Hohnstein. Die Stadt stehe exemplarisch für den Umgang der sächsischen CDU mit ländlichen Räumen. Eine in Landkreiseigentum befindliche Burganlage stehe aufgrund permanent klammer Kassen der kommunalen Ebene vor möglicher Veräußerung. Das sagt Lutz Richter, Abgeordneter der Landtags-Linksfraktion. Die Burg sei als kultureller Treff und Herz der Stadt, touristischer und gastronomischer Kern der Gegend und als Gedenk- und Erinnerungsort von immenser Bedeutung. Deshalb diskutiert die Fraktion Die Linke am 5. Juni vor Ort auf der Burg Hohnstein mit Verantwortlichen auf Stadt-, Landkreis- und Landesebene die Zukunft der Burg in öffentlichem Eigentum.

Von 10 bis 12 Uhr ist eine öffentliche Fraktionssitzung zum Thema: „Hohnstein und seine Burg – wie abhängig ist die Stadt von der öffentlichen Nutzbarkeit der Burganlage?“ in der Amtsstube geplant. Daran nehmen unter anderem auch Bürgermeister Daniel Brade (SPD), Heiko Weigel, Beigeordneter des Landrates sowie Christian Striefler, der Direktor Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen teil.

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Von 17 bis 20 Uhr ist dann ein öffentliches Fachgespräch zum Thema „Burg Hohnstein erhalten – Chancen und Perspektiven für den ländlichen Raum nutzen!“ im Saal der Burg vorgesehen. Hier werden ebenfalls Experten an den Tisch geholt, bei der mit der Einwohnerschaft der Gegend über die Bedeutung und die Zukunft der Burganlage diskutiert werden soll. „Darüber hinaus arbeiten wir in Kooperation von Kreistags- und Landtagsfraktion an einem Nutzungsvorschlag“, so Landtagsabgeordneter Lutz Richter. (SZ)