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Linke nominiert für Landtagswahl

Für Riesa tritt die Stadt- und Kreisrätin Uta Knebel an. Für Gröditz Erik Richter.

Im Wahlkreis Riesa und Umgebung geht die Kreisverbandsvorsitzende und Kreisrätin Uta Knebel ins Rennen.
Im Wahlkreis Riesa und Umgebung geht die Kreisverbandsvorsitzende und Kreisrätin Uta Knebel ins Rennen. ©  Sebastian Schultz/Archiv

Landkreis. „Alte Hasen und neue Gesichter“ – mit dieser Überschrift hat die Linkspartei im Landkreis ihre Mitteilung zu den am Montag nominierten Direktkandidaten versehen. Die Linke stellte ihre Bewerber für die Landtagswahl am 1. September im Meißner Jesus-Zentrum auf. Als Gast wurde die Landesvorsitzende Antje Feiks begrüßt.

Im Wahlkreis Riesa und Umgebung geht die Kreisverbandsvorsitzende und Kreisrätin Uta Knebel ins Rennen. Erik Richter – der zuletzt als Kopf der Initiative „Afd? Adé!“ im Rahmen des AfD-Parteitages in Riesa auftrat – tritt im Großenhainer Land an. Für den Meißner Wahlkreis kandidiert der dortige Ortsverbandschef Tilo Hellmann und für den Wahlkreis Radebeul Stadtrat Daniel Borowitzki. Für die Aufstellung der Landesliste der Linken, in der alle Landkreise unter den ersten 20 Plätzen vertreten sein sollen, wurde zudem eine Priorisierung vorgenommen. Die Wahl fiel auf Uta Knebel. Auf welchem Listenplatz sie konkret in die Landtagswahl gehen wird, entscheidet sich im April.

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Als thematische Schwerpunkte für den Wahlkampf hat sich die Linkspartei soziale Gerechtigkeit, die Selbstverwaltung der Kommunen mit mehr Geld und Spielraum, die Senkung beziehungsweise Abschaffung der Elternbeiträge für Kitas und Hort, bezahlbares Wohnen und Digitalisierung auf hohem Niveau in Stadt und Land gesetzt.

Die Sozialisten sind mit ihrer Nominierung die vorletzte der im Landtag vertretenen Parteien, welche direkt antretende Bewerber nominiert hat. Jetzt stehen nur noch die Bündnisgrünen aus. (SZ)