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Meißen

Linke Parteien haben keine Kandidaten

Weder Linkspartei noch SPD und Grüne schicken Kandidaten für den Gemeinderat ins Rennen. Dafür ist erstmals die AfD dabei.

© Bernd Wüstneck/dpa (Symbolbild)

Niederau. Bis auf Hartmut Vetter (FDP) stellen sich alle aktuellen Niederauer Gemeinderäte am 26. Mai erneut zur Wahl. Insgesamt gibt es für die 14 Sitze 27 Kandidaten. 

Die meisten stellte die Unabhängige Wählervereinigung Niederau (UWV) auf. 18 Frauen und Männer wollen in den Rat. Derzeit hat die UWV acht Sitze inne. Die CDU als zweitstärkste Kraft hat mit acht doppelt so viele Bewerber wie derzeit Mandate.

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Für die FDP, derzeit mit zwei Gemeinderäten vertreten, gibt es nur einen Kandidaten. Neu ist die AfD, die zwei Bewerber ins Rennen schickt. Bei der letzten Bundestagswahl war die AfD mit 40,7 Prozent der Stimmen die mit Abstand stärkste Kraft in Niederau.

Die CDU kam dort auf 21,4 Prozent. Auf Platz 3 folgte die Linkspartei, bei der 12,6 Prozent der Wähler ihr Kreuz machten. Zur Gemeinderatswahl in Niederau haben Die Linken keinen Kandidaten aufgestellt, ebenso wenig wie die SPD und die Grünen.

Auch in Niederau fällt auf, dass sich sehr wenige Frauen auf die Kandidatenlisten setzen ließen. Von den 27 Kandidaten sind gerade mal sieben Frauen. Die älteste Bewerberin ist die 68-jährige Ute Forgarascher, die für die CDU antritt, während Richard Piesch (UWV) mit 31 Jahren der jüngste Kandidat ist. (SZ/jm)