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Linke sehen Theater in finanzieller Gefahr

Mirko Schultze, Görlitzer Linken-Abgeordneter, erklärt in einer Pressemitteilung die Auswirkungen des Kulturraumgesetzes für das Gerhart-Hauptmann-Theater.

© privat

Von Anja Beutler

Die Linkspartei kritisiert die finanzielle Ausstattung der Kulturräume. Die sächsische CDU-SPD-Regierung hatte sich Ende Februar auf eine Novelle des Kulturraumgesetzes verständigt, das in der Opposition auf Widerspruch stößt. So erklärt Mirko Schultze, Görlitzer Linken-Abgeordneter, in einer Pressemitteilung die Auswirkungen für das Gerhart-Hauptmann-Theater: „Am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau wird der Mangel zum Normalzustand.“ Das jahrzehntelange Entgegenkommen der Mitarbeiter, ihr Verzicht und die Bemühung von Landkreis, Stadt Görlitz und Zittau um den Erhalt seien mit dieser Entscheidung „krachend zerschellt“, erklärt Schultze.

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Die Linke hatte in ihren eigenen, abgelehnten Entwurf zum Kulturraumgesetz gefordert, 17 Millionen Euro zu investieren, um auch den Bibliotheken, Museen, Musikschulen bessere Bezahlung des Fachpersonals zu ermöglichen. Die Linken gehen davon aus, dass mit dem nun in Kraft tretenden Kompromiss der Regierungsparteien mindestens 12 Millionen Euro fehlen werden. Schultze sieht nun den „Grundstein für das weitere Ausbluten der kulturellen Angebote in Ostsachsen gelegt“. Neben der Linken kritisierten zudem auch die Grünen die Novelle – ebenfalls wegen schlechter Finanzierung. (SZ/abl)

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