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Kamenz

Linke will Tarifzone Radeberg ausweiten

Die ÖPNV-Verbindung von Kamenz nach Dresden soll damit attraktiver gemacht werden.

Die Linke will sich dafür einsetzen, die VVO-Tarifzone Radeberg bis Kamenz auszuweiten. © Thorsten Eckert

Kamenz. Die Stärkung der öffentlichen Infrastruktur ist nach Auffassung der Partei Die Linke elementar für die Entwicklung von Kamenz und seiner Ortsteile. Dabei komme der Zugverbindung Kamenz-Radeberg-Dresden eine besondere Bedeutung zu. Stadtratskandidat Sebastian Lindner: „Bisher muss man eine Fahrkarte für drei Tarifzonen lösen, um von Kamenz bis in die Landeshauptstadt zu fahren.“ Dabei gebe es in der Tarifzone 30 nur eine einzige Bahnhaltestelle, und das ist Kamenz selbst. Nur die Kommunen Elstra und Nebelschütz gehörten außerdem zu dieser Tarifzone. „Schon von Kamenz aus am nächsten zu erreichenden Bahnhof von Bischheim-Gersdorf gilt die Radeberger Tarifzone.“ Die Linke will sich deshalb dafür einsetzen, die VVO-Tarifzone Radeberg bis Kamenz auszuweiten.

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So würde der Fahrgast pro Hin- und Rückfahrt immerhin fast fünf Euro einsparen und somit die Pendelverbindung mit der Bahn attraktiver und erschwinglicher und Kamenz als Mittelzentrum gestärkt werden. Zur Erreichung dieses Ziels könnte OB Roland Dantz mit Unterstützung des Stadtrates seinen Einfluss in der VVO-Verbandsversammlung geltend machen und auch bei Landrat Michael Harig als Vorsitzenden des VVO-Trägerverbandes für die Idee werben, heißt es. (SZ)