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Linken-Chefin auf Sommertour

Katja Kipping ist an der Basis unterwegs. Sie will zuhören, sagt die Parteivorsitzende.

© Daniel Schäfer

Von Dirk Schulze

Sebnitz/Hohnstein/Pirna. Sie will wissen, was die Leute umtreibt, sagt Katja Kipping. Alltagssorgen, außerhalb von Wahlkampfzeiten und weitab der großen Politik. Dementsprechend bunt gemischt sind die Themen, denen die Bundesvorsitzende der Linkspartei beim „Frühstück mit Links“ im Sebnitzer Sängerhof Gehör schenkt. Es geht um die Angst einer geflüchteten jungen Mutter vor der Abschiebung, um Unterhaltszahlungen getrennt lebender Eltern, Hartz IV und den Wandel zu einer ökologischeren Landwirtschaft ohne Glyphosat. Dazu gibt’s Kaffee aus der Thermoskanne und frische Brötchen mit Käse, Bierschinken oder Heidelbeerkonfitüre.

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Die aus Dresden stammende Bundestagsabgeordnete ist gerade auf Sommertour durch Sachsen. Am Mittwoch legte sie dabei mehrere Stopps in der Sächsischen Schweiz ein. Nach dem öffentlichen Frühstück in Sebnitz ging’s weiter nach Hohnstein, wo sich Kipping von Bürgermeister Daniel Brade (SPD) über die Situation der Burg informieren ließ und sich ins Goldene Buch der Stadt eintrug.

In Pirna besuchte Katja Kipping am Nachmittag den Kunst- und Kulturverein Uniwerk und lud anschließend zum Picknick an den Elbwiesen. Neben den Alltagssorgen gehe es ihr auch darum, auf die schönen Seiten der Region hinzuweisen und Akteuren den Rücken zu stärken.