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Görlitz

Linkspartei will kostenlosen Nahverkehr

Görlitz soll dem Beispiel der Stadt Aubagne in Frankreich folgen. Dort profitieren auch Touristen.

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Symbolbild © dpa

Die Linkspartei hat sich in die Diskussion eingeschaltet, ob die Görlitzer Verkehrsbetriebe (GVB) von Rentnern, die mit dem falschen Fahrschein unterwegs sind, weiterhin Geldstrafen kassieren sollten. „Unsere Fraktion im Bundestag setzt sich dafür ein, dass der Straftatbestand des Schwarzfahrens abgeschafft wird“, sagt Thorsten Ahrens, Fraktionsvorsitzender der Linken.

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Mathias Fröck, Geschäftsführer der Stadtratsfraktion, geht sogar noch einen Schritt weiter. Görlitz sollte sich ein Beispiel an der französischen Stadt Aubagne nehmen und einen kostenlosen Nahverkehr einführen. In Aubagne profitieren davon Einwohner und Touristen. Jetzt, wo die Verkehrsbetriebe wieder in städtischer Hand sind, habe Görlitz es in der Hand, „so etwas umzusetzen und ein fortschrittliches Modellprojekt für andere Städte zu werden“. Um das zu prüfen und zu diskutieren, trifft sich die Fraktion Die Linke bei ihrer Fraktionssitzung demnächst mit GVB-Geschäftsführer Andreas Trillmich.

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