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Lisicki zittert um Wimbledon

Die Pechsträhne der Berliner Tennisspielerin hält an. Jetzt stoppte sie ein Sturz bei den French Open.

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© Reuters

Von Ulrike Weinrich

Sabine Lisicki weinte hemmungslos und drückte in ihrer Verzweiflung die Eispackung noch ein bisschen fester auf das schmerzende Handgelenk. Dem Ausrutscher von Paris folgte für das Tennis-Sorgenkind der Nation der neuerliche Sturz ins Tal der Tränen. Gut drei Wochen vor ihrem Wimbledon-Turnier erlebte die letztjährige Finalistin den nächsten Rückschlag.

Ein unglücklicher Sturz im Zweitrundenmatch der French Open gegen ihre Landsfrau Mona Barthel – und schon war die Seuchensaison von Lisicki um ein trauriges Kapitel reicher. „Ich bin hängengeblieben und mit der Hand auf den Beton gefallen. Dann ist noch mein Körper oben draufgefallen“, schilderte die Berlinerin mit tränenerstickter Stimme die Szene. Ihr Fazit: „Schlimmer geht es nicht mehr. Zumal ich vorher noch nie auf die Hand gefallen bin.“ Nach einer Woche Pause kann sie wieder trainieren, gebrochen ist nichts.

Seit dem unvollendeten Londoner Sommermärchen befindet sich Lisicki im Teufelskreis: Keine Siege, kein Selbstvertrauen – kein Selbstvertrauen, keine Siege. Im Saison-Ranking wird sie nur an Position 63 geführt – als fünftbeste Deutsche. Acht Siegen stehen 2014 acht Niederlagen gegenüber. Kritiker werden dem Blondschopf nun wieder mangelnde Fitness vorwerfen. Mit ihrer Beziehung zu Comedian Oliver Pocher hatte Lisicki zuletzt für Boulevard-Schlagzeilen gesorgt. Sie weist aber weiterhin hartnäckig Vorwürfe zurück, sie würde sich nicht genug dem Tennis widmen. (sid)

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