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Leben und Stil

Listerien-Verdacht bei Fertig-Frikadellen

Die Fleisch-Krone Feinkost GmbH hat vorsorglich Frikadellen wegen des Verdachts auf Listerien zurückgerufen. Es sind auch Filialen in Sachsen betroffen.

Diese Produkte werden zurückgerufen.
Diese Produkte werden zurückgerufen. © PR

Goldenstedt. Nach Bekanntwerden eines Listerienverdachts in Fertig-Frikadellen ruht die Produktion in dem betroffenen Betrieb in Goldenstedt im Kreis Vechta. Das sagte der Gesamtbetriebsleiter für Produktion der Firma Fleisch-Krone-Feinkost GmbH, Thomas Rolf, der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. "Wir haben am Freitag gemeinsam entschieden, die Produktion dort einzustellen, bis klar ist, über welchen Weg die Listerien in den Betrieb gelangt sind", sagte Rolf. Bislang sei dies unklar.

Die Firma hatte am Freitagabend abgepackte Fertig-Frikadellen zurückgerufen, die an Supermärkte von Norma und Rewe geliefert wurden. 

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  • Betroffen sind "ja! Frikadellenbällchen" (500 Gramm-Packung) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 05.11.2019 und 20.11.2019, die bei Rewe verkauft werden und die in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ausgeliefert wurden.
  •  Außerdem betroffen sind die Artikel "Gut Bartenhof Frikadelle Klassik" und "Gut Bartenhof Frikadellenbällchen" mit den Chargen-Nummern 97812 und 97813 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.11.2019.

Vom Verzehr der Produkte werde dringend abgeraten, hieß es. Die Ware mit der Bezeichnung "Gut Bartenhof" sei an Norma-Filialen in Aichach (Bayern), Rossau (Sachsen), Ahrensfelde (Brandenburg), Dettingen (Baden-Württemberg), Rheinböllen (Rheinland-Pfalz) und Kerpen (Nordrhein-Westfalen) geliefert worden.

Um wie viele Packungen es sich genau handelt, konnte der Produktionsleiter nicht sagen. 

Listerien (Listeria monocytogenes) sind in der Natur vorkommende Bakterien. Nur wenige Menschen erkranken an der sogenannten Listeriose. Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektionskrankheit meist unauffällig oder nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen. Gefährlich ist die Infektion für abwehrgeschwächte Menschen und Schwangere. Die Zahl der Fälle an invasiver Listeriose schwankt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts und lag zwischen 2005 und 2014 bei mehreren Hundert Fällen jährlich. Im Durchschnitt enden sieben Prozent der Erkrankungen tödlich. (dpa)