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Lkw-Fahrer nach Unfall angeklagt

Bei einem Unfall mit einem Lkw starb 2017 auf der A 4 ein Autofahrer. Wäre der Unfall vermeidbar gewesen?

Völlig zerstört ist die Front des Seat, der auf der A 4 zwischen Burkau und Uhyst mit einem Lkw kollidiert war. Der Mann am Steuer starb.
Völlig zerstört ist die Front des Seat, der auf der A 4 zwischen Burkau und Uhyst mit einem Lkw kollidiert war. Der Mann am Steuer starb. © Archivfoto: Toni Lehder

Bautzen. Am Dienstagvormittag muss sich ein Mann aus Kamenz wegen fahrlässiger Tötung vor dem Bautzener Amtsgericht verantworten. Am 4. Juli 2017 fuhr der Lkw-Fahrer auf der A 4 in Richtung Görlitz. Gegen 13.30 Uhr soll der Mann zwischen Burkau und Uhyst plötzlich auf die Überholspur gewechselt sein. Der Lastwagen kollidierte mit einem Auto. Bei dem Unfall starb der 28-jährige Autofahrer.

Weil der Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h unterwegs gewesen sein soll, geht es bei dem Prozess am Dienstag vor allem um die Frage, ob der Lkw-Fahrer so schnell überhaupt hätte reagieren können. Es muss geklärt werden, zu welchem Zeitpunkt der Lkw auf die Überholspur wechselte. Hat der Angeklagte vor dem Ausscheren in den Rückspiegel geschaut? Um das herauszufinden, sollen Videoaufnahmen herangezogen werden, die eine fest installierte Kamera von dem Unfall aufgezeichnet hat. (SZ/the)

Teppich Schmidt
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Der Prozess beginnt am Dienstag, 19. Februar, um 10 Uhr, Raum 135 im Bautzener Amtsgericht.