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Lob und Kritik für Winterdienst

Eine Leserin fragt an, warum es in Neugersdorf jeden Winter bei Schnee und Eis Probleme mit schlecht geräumten Straßen gibt.

© Thomas Eichler

Neugersdorf. SZ-Leserin Christina Pielhal hat per Anruf die Redaktion im Oberland gebeten, einmal nachzuforschen, warum die Straßen in Neugersdorf jeden Winter so schlecht beräumt sind. Die Leserin ist häufig mit dem Dienstauto unterwegs. In Leutersdorf und Seifhennersdorf gebe es solche Probleme nicht, sagt die Anruferin.

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Hinter den Kulissen der Saftpressen

Am 21. September 2019 haben Interessierte die Möglichkeit zu erfahren, wie der leckere Saft in die Flasche kommt. 

Wir gaben die Frage an den Beigeordneten von Ebersbach-Neugersdorf, Bernd Noack, weiter. Er antwortet:

„In Neugersdorf werden vorrangig Sand und Splitt als Streugut verwendet. So haben die Straßen meist eine festgefahrene Schneedecke, was vielleicht den Eindruck erweckt, es sei kein Winterdienst gefahren. Nur stärker frequentierte Straßen werden mit Streusalz abgestumpft. Diese sind dann schneefrei. Die Einschränkung der Verwendung von ökologisch bedenklichem Streusalz geht auf einen Stadtratsbeschluss in Neugersdorf zurück. Die Frage der Leserin verwundert mich, denn gerade von Bewohnern des mehr mit Schnee betroffenen oberen Stadtteils wurde der Winterdienst gelobt.“

Der Schneepflug fährt super, das Streuen der kompletten Fahrbahn ist sehr gut. Wir kommen mit dem Auto bestens ins Grundstück – derlei Lob hat der Beigeordnete oft gehört. Er verweist darauf, dass die Schneeberäumung immer mit dem Abwägen von Aufwand und Nutzen verbunden ist. „Mit Einschränkungen müssen Verkehrsteilnehmer im Winter immer rechnen“, sagt Noack. (SZ/gla)