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Löbau

Löbau zeigt Flagge gegen Atomwaffen

Die Stadt ist dem Netzwerk "Mayors for Piece" beigetreten - und beteiligt sich am 8. Juli erstmals an der Aktion. Dem voraus ging ein Antrag der Linken. 

Am Löbauer Rathaus wird am 8. Juli die grün-weiße Flagge gehisst.
Am Löbauer Rathaus wird am 8. Juli die grün-weiße Flagge gehisst. ©  dpa

Löbau gehört seit Kurzem zu einer von rund 300 Städten, die dem weltweiten Netzwerk "Mayors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden) angehören - und am 8. Juli ein sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen setzen werden. Vor den Rathäusern weht dann die gleichnamige grün-weiße Flagge. Auch in Zittau, das 2018 dem Bündnis beitrat.

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Grund für die Teilnahme war ein Antrag der Fraktion "Die Linke" im Löbauer Stadtrat. "Es wird kein Mensch bestreiten wollen, dass Kernwaffen in ihrem Vernichtungspotenzial einmalig und beispiellos sind", hieß es darin. Diese seien mit dem humanitären Völkerrecht nicht vereinbar. "Dass Bürger mit der Bedrohung durch Atomwaffen leben müssen, ist nicht hinnehmbar." Der Stadtrat stimmte dem Antrag zu.

Die Organisation "Mayors for Peace" hat 1982 der Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima gegründet. Durch Aktionen und Kampagnen versuchen die Beteiligten die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. Der Grund: Jeder Einsatz, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7.500 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an.

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