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Corona: 7-Tage-Inzidenz in Löbau-Zittau explodiert

Zwischen Oppach, Ostritz und Oybin liegt die Inzidenz schon fast wieder bei fast 200 - und in einigen Gemeinden noch viel, viel höher.

Symbolbild.
Symbolbild. © Matthias Weber

Innerhalb der letzten fünf Wochen ist die 7-Tage-Inzidenz im Südkreis Görlitz regelrecht explodiert:

Seit 6. September hat sich die Zahl, die als einer der Gradmesser für Corona-Pandemie gilt, fast verzwölffacht. Nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums haben sich in der vergangenen Woche 200 Menschen in der Region Löbau-Zittau-Oberland mit dem Virus infiziert beziehungsweise sind positiv darauf getestet worden. Das entspricht einer Inzidenz von rund 180. Insgesamt befinden sich nach Angaben des Landkreises derzeit 385 in häuslicher Quarantäne, davon 150, weil sie als Kontaktpersonen identifiziert wurden. Im Juli lag die Inzidenz nahe null.

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Die höchste Inzidenz hat laut Ministerium Oppach - der Ort mit den zahlenmäßig größten Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen entlang der B96 - mit 865, gefolgt von Schönbach und Neusalza-Spremberg mit 557 beziehungsweise 527. Gar keine neuen Fälle in den vergangenen sieben Tagen wurden in Jonsdorf, Oybin, Olbersdorf, Hainewalde und Schönau-Berzdorf registriert. In den fünf Gemeinden gibt es aktuell sogar gar keine Corona-Kranken.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz seit Beginn der Corona-Pandemie in der Region im März 2020 wurde mit rund 750 um die Weihnachtsfeiertage des vergangenen Jahres erreicht. Nach Angaben des Landratsamtes sind in Löbau und Zittau sowie den umliegenden 24 Städten und Gemeinden 10.581 der rund 115.000 Einwohner an dem Virus erkrankt oder zumindest positiv getestet worden. Über 600 sind an oder in Verbindung mit der Krankheit gestorben. (SZ/tm)

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