merken
PLUS Löbau

B178: Und wieder verstreichen die Monate

Sachsen wartet für die weitere Planung am Abschnitt Nostitz-Weißenberg seit Monaten auf ein Zeichen aus Berlin. Dort spielt man den Ball zurück.

Die neue B178.
Die neue B178. © Rafael Sampedro (Archiv)

Erst wenn der Bund als Eigentümer und Finanzierer der Straße den Entwurf für die neue Vorplanung des B178-Abschnitts Nostitz-Weißenberg gesehen und abgenickt hat, kann die Planung weitergehen. Die Papiere sind laut sächsischem Verkehrsministerium, dass die Planung organisiert, "Anfang Februar" eingereicht worden. Auf die Anfrage der SZ, warum das so lange dauert, heißt es aus Berlin: "Der dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Mai 2021 zugeleitete technische Entwurf war von der planerisch zuständigen sächsischen Straßenbauverwaltung im Juli noch ergänzt worden. Ein konkreter Termin, wann im Ergebnis der seitdem laufenden hiesigen zügigen Fachbefassung der angesprochene Gesehenvermerk des Straßenbaulastträgers möglich wird, kann derzeit noch nicht genannt werden."

Nachdem der Abschnitt von Oderwitz zur Zittauer Nordspange voraussichtlich ab 2022 gebaut wird, ist der von Nostitz nach Weißenberg der letzte noch nicht absehbare. Die Planung läuft seit mehr als 15 Jahren. Die Planfeststellung wurde 2010 beantragt. Zwischenzeitlich wurde das Verfahren unter anderem wegen neuen Verkehrsprognosen und wegen Einsprüchen gestoppt. Auch darüber hinaus verzögerte sich das Verfahren mehrfach. Gibt der Bund Grünes Licht für die Entwurfsplanung, kann das Planfeststellungsverfahren wieder aufgenommen werden. Wie lange es dauert, ist völlig offen. (SZ/tm)

Anzeige
Berufsakademie Sachsen wird 30
Berufsakademie Sachsen wird 30

Die Staatliche Studienakademie Bautzen ist eine von sieben Einrichtungen der Berufsakademie. In Bautzen wird noch 70 Jahre Ingenieurstudium gefeiert.

Mehr zum Thema Löbau