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Oderwitz: Materialmangel bremst Depot-Bau

Eigentlich sollte das neue, gemeinsame Feuerwehrdepot eine Winterbaustelle werden. Das wird nichts. Dennoch soll der Zeitplan aufgehen.

Von Anja Beutler
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Bei der Grundsteinlegung war auch Bürgermeister Cornelius Stempel hoffnungsvoll, dass der Bau rasch voranschreitet.
Bei der Grundsteinlegung war auch Bürgermeister Cornelius Stempel hoffnungsvoll, dass der Bau rasch voranschreitet. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Lieferprobleme bei Dachblechen und Fenstern, keine auskömmlichen Angebote für die Elektroinstallationen: Die Probleme am Bau bremsen derzeit den Bau des neuen Feuerwehrdepots in der Gemeinde Oderwitz. Wie Hartmut Junge, Sachbearbeiter beim Bauamt der Gemeinde jüngst im Gemeinderat erklärte, sei es nicht möglich, unter diesen Rahmenbedingungen eine Winterbaustelle zu betreiben, wie es eigentlich geplant war.

Dennoch soll die Baumaßnahme - die seit April dieses Jahres läuft - insgesamt nicht länger dauern als geplant. "Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass es Ende 2022 möglich sein wird, einzuziehen und das Depot zu nutzen", betont Junge. Man habe den Terminplan entsprechend angepasst. Aktuell stünden tragende Säulen und Wände, man hoffe, dass das Dach aufgesetzt werden könne, bevor die Witterung umschlägt.

Aktuell liege man bei den Kosten zudem im Rahmen. Insgesamt soll das Depot rund 3,8 Millionen Euro kosten. Derzeit haben beide Wehren - die Nieder- und die Oberoderwitzer - noch eigene Depots, die auch weiterhin genutzt werden können, sodass es keine Einschränkungen der Feuerwehrarbeit durch einen Bauverzug geben wird.