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Bernstadt startet neues Millionen-Projekt

In diesem Herbst soll mit der Sanierung des zweiten Kemnitzer Rückhaltebeckens am Hofewasser begonnen werden. Eigentlich sollte es schon fertig sein.

Optisch unspektakulär - aber spektakulär in der Wirkung: das Rückhaltebecken Neuer Teich. So fit soll bald auch das Rückhaltebecken Hofewasser sein.
Optisch unspektakulär - aber spektakulär in der Wirkung: das Rückhaltebecken Neuer Teich. So fit soll bald auch das Rückhaltebecken Hofewasser sein. © Foto: Rafael Sampedro

Mit Beginn der Herbstferien am 19. Oktober soll sie endlich losgehen: die Sanierung des Rückhaltebeckens am Hofewasser. Den entsprechenden Bauauftrag hat der Stadtrat jetzt an das Löbauer Unternehmen STL für rund 935.000 Euro vergeben. Insgesamt soll der Bau rund 1,66 Millionen Euro kosten. Die Förderquote liegt bei 90 Prozent. Es ist das zweite Projekt dieser Art, nachdem bereits der Neue Teich unweit des Hofewassers erweitert und saniert worden ist. Die Arbeiten starten aber mit erheblicher Verspätung.

In der Tat sollte schon 2018 gebaut werden, doch es kam unter anderem deshalb zu Verzögerungen, weil die Landesdirektion eine erneute Berechnung mit einem detailierteren Berechnungsmodell verlangte. Außerdem dauerten die Arbeiten am Neuen Teich länger als gedacht. Beide Dämme liegen nicht weit voneinander entfernt. Sie gleichzeitig zu bauen, wäre zu riskant gewesen, weil Kemnitz dann im Fall des Falles schutzlos gewesen wäre. So wird dieser Teil des Bernstädter Hochwasser-Großprojektes, das noch aus der Hochwasserzeit von 2010, 2012 und 2013 stammt, nun endlich zu Ende geführt.

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Abgesehen von der Ertüchtigung und Erweiterung der bestehenden Staumauer wird zudem beim Hofewasser auch ein Straßendurchlass mit flutsicher gemacht. Diese sogenannte Bypass-Lösung war ein Grund, warum für das Vorhaben nochmals neue Berechnungen nötig gewesen waren. Die Arbeiten werden nach aktuellen Planungen nun bis Mitte Juli des kommenden Jahres andauern. Zusätzlich zu den eigentlichen Bauarbeiten müssen bei dem Vorhaben auch für eine ökologische Baubetreuung und Ausgleichsmaßnahmen mitgedacht werden.

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