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Löbau

Bernstadt bremst Autofahrer aus

Die Stadt debattiert, wie vor der Schule ein verkehrsberuhigter Bereich aussehen könnte. Dass dies überhaupt Thema ist, liegt nicht nur an Rasern.

Symbolfoto
Symbolfoto © Matthias Weber/photoweber.de

In Bernstadts Schulstraße soll es bald deutlich geruhsamer zugehen. Denn die Stadt will dort einen verkehrsberuhigten Bereich einrichten. Der Grund: Die Schulstraße wird nicht nur von Schülern per Rad und Moped und den Anwohnern stark frequentiert, sondern auch von den Birkenstock-Mitarbeitern, die sie als Abkürzung nutzen. Allerdings halten sich dabei nicht alle an die vorgegebenen Geschwindigkeitsgrenzen. Genau das ist aber derzeit besonders heikel.

Denn der Schulhof der Klaus-Riedel-Oberschule wird aktuell umgestaltet, diese Baustelle verschärfe die Situation zusätzlich, benennt Bürgermeister Markus Weise (Kemnitzer Liste) den Anstoß der neuen Überlegungen. Deshalb hat der Stadtrat nun beschlossen, die Straße als verkehrsberuhigten Bereich auszuschildern. Und nicht nur das: Mit Blumenkübeln und "Fahrbahnhuckeln" sollen die Autofahrer zum Langsamfahren gezwungen werden.

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Wie die Gestaltung der Straße genau aussehen wird, ist noch offen. Zunächst wolle man das Gespräch mit den Anwohnern suchen, ob es Gründe gebe, die dieser Entscheidung widersprechen, betont der Bürgermeister. Wenn man die Idee umsetze, so solle sie dann aber auch dauerhaft sein und nicht nur für die Zeit der Baumaßnahmen auf dem Schulhof gelten, erklärte Weise.

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