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Löbau

Ottenhainerin gibt die 1.000 Blutspende

Emilie Hanske hat bei der Hilfsaktion vom MDR-Magazin "Hauptsache gesund" und DRK mitgemacht. Das Ziel konnte übertroffen werden.

Emilie Hanske aus Ottenhain leistete die 1.000 Blutspende der Aktion am 20. November in Niedercunnersdorf.
Emilie Hanske aus Ottenhain leistete die 1.000 Blutspende der Aktion am 20. November in Niedercunnersdorf. © MDR

Emilie Hanske hat in Niedercunnersdorf etwas Gutes getan - und damit anderen geholfen: Das MDR-Gesundheitsmagazin "Hauptsache gesund" und die DRK-Blutspendedienste in Mitteldeutschland wollten bis zur Jubiläumsausgabe am 3. Dezember mindestens 1.000 Blutspenden sammeln. Die 19-jährige Ottenhainerin war diejenige, welche die letzte benötigte gab. Am Ende kamen bei den 19 Terminen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sogar 1.233 Spenden zusammen, die nun den Patienten in der Region zugute kommen.

Der MDR begleitete die Aktion mit einer Berichterstattung im Fernsehen, im Hörfunk, im Internet und in sozialen Netzwerken. Auch in der Jubiläumssendung am 3. Dezember hat "Hauptsache gesund" das lebensrettende Thema aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt. Unterstützt haben die Aktion unter anderem die ehemaligen Profisportler Michael Rösch (Biathlon) und Kristina Vogel (Radsport).

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"Wir haben durch unsere Aktion auch erfahren, wie schwierig es derzeit ist, ausreichend Spender und geeignete Räume für die Spendentermine zu finden", berichtet Dr. Carsten Lekutat, Hausarzt und Moderator von "Hauptsache gesund". Das Thema Blutspende bleibe auch nach unserer Aktion lebenswichtig.

Nicht nur der demografische Wandel zeigt seit einigen Jahren Auswirkungen auf die Bereitschaft zum Blutspenden. Die Zahl der Erstspender sinkt laut DRK, mehr als 100.000 langjährige Teilnehmer scheiden jährlich bundesweit aus Altersgründen aus. "Äußere Faktoren wie Ferienzeiten, Wetterphänomene wie Hitze oder Kälte, Grippewellen oder in diesem Jahr eine Pandemie verändern das Spendeverhalten und die Rahmenbedingungen gravierend", heißt es. Trotzdem gilt: In der Behandlung schwerer Erkrankungen sind Blutpräparate unverzichtbar, beispielsweise bei Tumorerkrankungen. Allein ein Fünftel aller Präparate findet in der Onkologie Anwendung.

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