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Strom tanken geht jetzt auch in Seifhennersdorf

Am Dienstag hat SachsenEnergie eine Lade-Säule für E-Autos vor dem Rathaus eröffnet. Und der Energieversorger baut das Netz weiter aus.

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Bürgermeisterin Karin Berndt und Gunnar Schneider von der SachsenEnergie betanken das erste Auto.
Bürgermeisterin Karin Berndt und Gunnar Schneider von der SachsenEnergie betanken das erste Auto. © Matthias Weber/photoweber.de

E-Autos können ab sofort auch in Seifhennersdorf betankt werden. Gunnar Schneider vom Energieversorger SachsenEnergie und Bürgermeisterin Karin Berndt (UBS) haben am Dienstag auf dem Rathausplatz die neue Ladesäule als erste ausprobieren dürfen. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von je 22 Kilowatt. Die Kilowattstunde kostet aktuell 35 Cent. Bezahlt wird per Smartphone-App oder mit einer Tankkarte.

Die Stadt stellte die Fläche bereit, das Energieunternehmen baute die Strom-Tankstelle. Das übernahm auch die Kosten von 10.000 Euro. Der Grund für die Standort-Wahl: Er liegt im Zentrum, in der Nähe gibt's Einkaufsmöglichkeiten, die Grenzlandbibliothek sowie das Karasek-Museum. Außerdem ist das Querxenland Seifhennersdorf nur drei Kilometer entfernt. Die Stadt sei jetzt energiegeladener und damit zukunftsfähiger aufgestellt, meint Karin Berndt.

Auch schon in Ebersbach-Neugersdorf und Großschönau sind Strom-Tankstellen in Betrieb, seit voriger Woche auch in Ostritz. Im Landkreis Görlitz hat SachsenEnergie 16 öffentliche Ladesäulen mit 43 Ladepunkten. Vier davon eignen sich zum schnellen Laden. Weitere neun Säulen sind in Planung.

Laut Kommunalvertriebsleiter Gunnar Schneider ist die E-Mobilität ein wichtiger Schlüssel für einen nachhaltigen Klimaschutz. "Mit den Kommunen wollen wir dafür Botschafter sein", sagt er. Nach seinen Angaben steigen immer mehr Menschen aufs E-Auto um. "Diesen Trend wollen wir mit einem leistungsfähigen Ladenetz vorantreiben", so Gunnar Schneider. (SZ)