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Mann fährt seinem Nachbarn sturzbetrunken ins Haus

Der 43-jährige Seat-Fahrer in Ebersbach war nicht mehr nüchtern. Er hinterließ Schaden in vierstelliger Höhe. Nun wird gegen ihn ermittelt.

Von Marc Hörcher
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Die Feuerwehr musste am Unfallort aushelfen.
Die Feuerwehr musste am Unfallort aushelfen. © Lausitznews.de / Jens Kaczmarek

Sturzbetrunken war ein 43-jähriger Deutscher, als er am Montagnachmittag gegen 14.45 Uhr nahe der Kreuzung "Goldener Löwe" in Ebersbach seinem Nachbarn ins Umgebindehaus gefahren ist.

Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz der SZ auf Nachfrage bestätigt, war der Fahrer mit seinem Seat an der Uferstraße unterwegs. Nahe der Stelle, an der die Straße auf die B96 trifft, bekam er die Kurve offenbar nicht richtig und prallte gegen die Hauswand. Nach SZ-Informationen, die die Polizei bislang weder bestätigen und dementieren konnte, brach dadurch eine Hausecke heraus. Doch anstatt zu warten und sich dem Schaden zu stellen, fuhr der Mann davon. Jedoch nicht weit.

Ein paar Einfahrten weiter parkte er das Auto in seiner Garage und hoffte, dass man nicht unbedingt auf ihn als Verursacher kommt. Doch Zeugen hatten den Unfall beobachtet und alarmierten die Rettungsleitstelle. Die wiederum meldete den Vorfall der Polizei. Diese stellte den Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Eine Blutentnahme folgte. Währenddessen sicherte die Feuerwehr zusammen mit einem Nachbarn die kaputte Hausecke und damit das komplette Gebäude. Es entstand Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro.

Gegen den Fahrer wird nun ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr in Zusammenfang mit Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Unfallflucht.