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Nach FTI-Pleite: Reisefrust statt Reiselust im Kreis Görlitz?

Die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat viele getroffen. Warum ein Oderwitzer Paar auf rund 1.000 Euro sitzen bleibt und viele ein zweites Mal in Ferien investieren.

Von Anja Beutler
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Kathrin Juliane Renner vom Reisebüro Popp in Zittau mit einem Werbeprospekt des insolventen Veranstalters FTI. Der Slogan "Glücksmomente" wirkt jetzt ein bisschen wie Hohn.
Kathrin Juliane Renner vom Reisebüro Popp in Zittau mit einem Werbeprospekt des insolventen Veranstalters FTI. Der Slogan "Glücksmomente" wirkt jetzt ein bisschen wie Hohn. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Es sollte so idyllisch beginnen: Eine Woche in einem schnuckeligen Hotel in Oberösterreich. Mit schönen Wanderungen und ein bisschen Verwöhnprogramm natürlich. Danach geht's mit dem Wohnmobil weiter durchs Land. Ein toller Plan, der für Familie Schiffner aus Oderwitz allerdings nicht aufgeht. Zumindest die Startwoche, zu der Mario und Margita Schiffner an diesem Sonntag aufgebrochen sind, sieht jetzt gänzlich anders aus. Denn ihr Hotel hatten sie über "Sonnenklar.TV" gebucht - eine Tochterfirma des seit Anfang Juni insolventen Reiseveranstalters FTI. Und so, wie es jetzt aussieht, werden die Oderwitzer die reichlich 1.000 Euro für die Hotelbuchung nicht wiedersehen.

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