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Geldstrafe nach Todesdrohung

Ein Mann kündigt an, mit einem Maschinengewehr in der Arbeitsagentur Löbau "aufzuräumen" - das Urteil bleibt milde.

Ein Mann drohte der Löbauer Arbeitsagentur mit einem Anschlag.
Ein Mann drohte der Löbauer Arbeitsagentur mit einem Anschlag. © Archiv/SZ/Uwe Soeder

Der Anruf, der am 5. Februar 2019 bei der Arbeitsagentur einging, war beängstigend. Ein Mann am Telefon drohte, mit einem Maschinengewehr zu erscheinen und "aufzuräumen". Der Fall ging glimpflich aus - aber nicht folgenlos für den Mann.

Die damals alarmierten Polizeikräfte rückten bei der Arbeitsagentur an und an der Wohnadresse des Mannes. Der war auch zu Hause. Bei einer Hausdurchsuchung wurden allerdings keine Schusswaffen gefunden. Der Beschuldigte war nach Angaben der Polizei zum damaligen Zeitpunkt alkoholisiert und in einer psychischen Ausnahmesituation, weswegen auch ein Notarzt gerufen wurde.

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Der Fall fand vor Gericht ein Ende. "Das Verfahren endete durch eine rechtskräftige Verurteilung wegen Bedrohung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 25 Euro. Der Verurteilte hat die gegen ihn verhängte Geldstrafe bereits vollständig bezahlt", teilt Staatsanwalt Christopher Gerhardi von der Staatsanwaltschaft Görlitz nun auf SZ-Anfrage mit.

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