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"Giftauto"-Prozess wird fortgesetzt

Eine Mutter aus Neusalza-Spremberg glaubt, dass ein defektes Auto sie und ihre Söhne lebensgefährlich vergiftet hat. Nun gibt's ein Gutachten dazu.

Von Markus van Appeldorn
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Gerlind Nitzsche mit ihren Söhnen Robin (l.) und Henrik vor dem Auto, von dem sie glaubt, dass es die Familie vergiftet hat.
Gerlind Nitzsche mit ihren Söhnen Robin (l.) und Henrik vor dem Auto, von dem sie glaubt, dass es die Familie vergiftet hat. © Archivfoto: Markus van Appeldorn

Es ist der rätselhafte Fall um einen Fiat-Gebrauchtwagen. Kurz nachdem Gerlind Nitzsche das Fahrzeug erworben hatte, zeigten sich bei ihr und besonders bei ihren Söhnen zunächst unerklärliche Krankheits-Symptome. Nach einer Ärzte-Odysee diagnostizierte ein Dresdner Arzt eine Stickstoffoxid-Vergiftung - ausgelöst durch Autoabgase. Gerlind Nitzsche glaubt, dass ein undichter Abgasstrang des Autos dafür verantwortlich ist.

Die Mutter verklagte ein Löbauer Autohaus deswegen auf Schmerzensgeld und Schadenersatz. Bei einem ersten Verhandlungstermin vor dem Landgericht Görlitz im Januar 2019 beauftragte das Gericht ein Gutachten zu dem Fahrzeug. Das Gutachten liegt nun vor. Deshalb verhandelt das Gericht nun weiter. Termin ist Montag, 23. November, um 11 Uhr.

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