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Muss der Bauwagen am Bahnhof noch sein?

Der Herrnhuter Investor Neuer erklärt, warum er dort noch steht. Eine Sache muss aber ein anderer lösen: das Müllproblem hinter dem Gebäude.

Drei Jahre ist der Bahnhof schon geöffnet - der Bauwagen steht noch. Mit gutem Grund.
Drei Jahre ist der Bahnhof schon geöffnet - der Bauwagen steht noch. Mit gutem Grund. © Anja Beutler

Seit drei Jahren ist Herrnhuts Bahnhof ein Einkaufs-Paradies und auch dieser Tage brummt es vor allem im Nostalgia-privatim-Café - aber auch im Lebensmittelladen der Wendlands und bei Blumen-Berndt. Was aber so manchen Bahnhofs-Gast stört, ist das Umfeld. Stadtrat Clemens Göbel (Herrnhuter Liste) wollte deshalb wissen, wie die Lage bei den Parkplätzen aussieht, warum der Bauwagen zur Linken des Gebäudes noch steht und wer den vielen Müll wegräumen müsste, der an der Rückseite des Gebäudes zu sehen ist.

Bahnhofs-Betreiber Daniel Neuer konnte die Fragen allesamt beantworten - wenngleich auch nicht in allen Fällen zufriedenstellend. Vor allem nicht bei der Frage nach dem Müll: "Die Flächen gehören der Deutschen Bahn, das kann nur sie klären", sagte er bedauernd, denn in der Tat bietet die zugewachsene Fläche zwischen Bahnhof und Schienen einen teilweise wüsten Anblick. Plastikmüll liegt dicht gesät vor allem hinter dem Grundstückszaun, der zum Netto-Parkplatz und zu den Parkflächen des Bahnhofs errichtet ist.

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Unschöner Anblick: Hinter Bahnhof und den Parkflächen auch des Netto-Marktes sieht es wüst aus.
Unschöner Anblick: Hinter Bahnhof und den Parkflächen auch des Netto-Marktes sieht es wüst aus. © Anja Beutler

Was die eigenen Parkflächen betrifft, so habe man dort alles hergerichtet, was zuvor vor allem auch uneben war. Die Stellplätze in der Nähe des Cafés seien jetzt in ordentlichem Zustand, betonte Neuer. Was die andere Seite des Gebäudes betrifft, so war dort auf der Fläche eines einst abgebrannten Lagergebäudes die Errichtung einer Physiotherapie geplant. Dazu gäbe es auch weiterhin Pläne. Wie es konkret weitergehen könne, werde sich bis Jahresende entscheiden, stellte Daniel Neuer in Aussicht: "Die Dinge sind in Bewegung", sagte er. Daher sei auch der Bauwagen vor Ort kein Zufall.

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