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Oberlandesgericht verhandelt erstmals zu Herrnhuter Sternemanufaktur

Vor dem Oberlandesgericht ist das Zivilverfahren zum Streit um den Bau des Manufakturgebäudes in die nächste Instanz gegangen - mit einer ersten Entscheidung.

Von Anja Beutler
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Sie ist vor allem vor Weihnachten ein Hingucker: Die Manufaktur mit Schauwerkstatt der Herrnhuter Sterne.
Sie ist vor allem vor Weihnachten ein Hingucker: Die Manufaktur mit Schauwerkstatt der Herrnhuter Sterne. © Archivbild: Matthias Weber

Im Gerichtsverfahren der Herrnhuter Sterne um Baumängel am Manufakturgebäude hat es vor dem 6. Zivilgericht des Oberlandesgerichts Dresden (OLG) einen ersten Verhandlungstermin gegeben. Wie Richter Torsten Umbach auf SZ-Nachfrage mitteilte, habe der Senat "die Rechtslage mit den Parteien erörtert". Der Versuch, mit beiden Seiten einen Vergleich zu erzielen, schlug fehl. Grund dafür war laut Umbach, dass "die Vorstellungen der Parteien zu weit auseinander lagen". In der Tat war dies schon vor dem Landgericht Görlitz ein Problem: Dort war der Herrnhuter Sterne GmbH Schadenersatz in Höhe von rund 36.500 Euro zugesprochen worden. Die Manufaktur hatte den Streitwert zu Beginn des Verfahrens zudem deutlich höher, mit knapp 1,2 Millionen Euro taxiert. Dieser deutliche Unterschied war auch einer der Gründe für den Gang in die nächste Instanz.

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