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Löbau

Das ändert sich im städtischen Kitabetrieb

Mit den Lockdown-Verschärfungen läuft ab Dienstag wieder einiges anders. Die Stadt Löbau erklärt, was genau das für Eltern bedeutet.

Symbolbild
Symbolbild © dpa/Jens Büttner (Symbolfoto)

Städtische Kitas werden ab Dienstag wieder im eingeschränkten Regelbetrieb arbeiten. Das hat der Freistaat Sachsen in seinen neuen Corona-Schutzregeln so festgelegt.

Es sollen feste Gruppen mit festen Erziehern in fest zugeordneten Räumen gebildet werden. Gemeinschaftsräume, Wasch- und Garderobenräume sowie das Außengelände werden nach Gruppen getrennt beziehungsweise zeitversetzt genutzt.

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Die Stadt Löbau erklärt in einer Pressemitteilung, was die neuen Regeln für Eltern bedeuten:

  • Betreuung: Um das Infektionsgeschehen so gering wie möglich zu halten bittet die Stadtverwaltung Löbau alle Eltern erneut darum, ihre Kinder wenn möglich zu Hause zu betreuen.
  • Öffnungszeiten: Die Betreuung im Hort wird nach der Schulzeit bis 16 Uhr angeboten. Der Krippen- und Kindergartenbereich ist von 6 bis 16 Uhr geöffnet. Die Spätbetreuung von 16 bis 17 Uhr kann aus personellen und organisatorischen Gründen nicht angeboten werden.
  • Ab 21. Dezember machen die Kitas dicht, ab 4. Januar 2021 öffnen sie wieder. So hofft man, durch zwei Wochen Schließzeit Entspannung in die aktuelle Lage zu bringen.
  • Bring- und Abholzeiten: Kinder sollen von 6 bis 8 Uhr in Krippe und Kita gebracht und von 14 bis 16 Uhr wieder abgeholt werden. Eltern und Kinder werden darum gebeten, sich - insbesondere morgens - auf Wartezeiten einzustellen.
  • Übergabe der Kinder: Es werden pro Gruppe und Etage unterschiedliche Ein- und Ausgänge ausgewiesen; diese werden jeweils ausgeschildert.
  • Die Übergabe der Kinder erfolgt in festen Übergabezonen. Außerhalb dieser dürfen sich Eltern nicht in der Kita bewegen. Ausnahmen gelten nur für Eingewöhnungen.
  • Bei der Übergabe müssen die Eltern täglich schriftlich bestätigen, dass sie selbst, ihr Kind und ihr gesamter Hausstand keine Anzeichen der Krankheit Covid-19 aufzeigen. Das hierfür vom Freistaat Sachsen vorgegebene Formular bleibt in der Einrichtung. Eltern werden darum gebeten, für die Unterschrift einen eigenen Stift mitzubringen.
  • Beim Betreten des Kitagrundstücks und der Übergabezone müssen Eltern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder sind davon befreit.
  • Gruppenzusammensetzung: Die Kinder werden grundsätzlich in den bekannten Gruppen betreut, und zwar von Erziehern die sie bereits kennen. Zur gegenseitigen Vertretung der Erzieher erfolgt die Betreuung gemeinsam mit der bisherigen direkt benachbarten Gruppe. Im Hort erfolgt die Betreuung klassenstufenweise.
  • Elternbeitrag: Grundsätzlich müssen diese gezahlt werden.

Für weitere Informationen stehen die Einrichtungsleiter zur Verfügung.

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