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Unfalltod bei Agrofarm bleibt rätselhaft

Ein Arbeiter war 2019 unter herabstürzende Silage geraten. Jedenfalls ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus.

Bei der Agrofarm in Herwigsdorf passierte im Vorjahr ein schrecklicher Unfall.
Bei der Agrofarm in Herwigsdorf passierte im Vorjahr ein schrecklicher Unfall. © Matthias Weber

Es war der schrecklichste Unfall in der Geschichte der Agrofarm in Herwigsdorf. Im November wurde ein 46-jähriger Arbeiter von herabstürzenden Silo-Massen eines Futtersilos verschüttet und konnte sich nicht mehr befreien. Als Kollegen den Unfall kurz später entdeckten, war der Mann schon tot. Der Fall bleibt rätselhaft.

"Die Ermittlungen zu dem tödlichen Arbeitsunfall des damals 46-Jährigen in Rosenbach sind abgeschlossen. Im Ergebnis gibt es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden", teilt die Polizeidirektion Görlitz nun auf SZ-Anfrage mit. Die Polizei gehe von einem tragischen Arbeitsunfall aus. Nach Erkenntnissen der Polizei war der Mann von der heruntergebrochenen, tonnenschweren Silage erdrückt worden.

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Unaufgeklärt blieb, ob weitere Umstände zu dem Tod des Mannes bei dem Vorfall beigetragen haben könnten. Agrofarm-Chef Matthias Döcke hatte damals die Vermutung geäußert, dass der Mann durch die herabstürzende Silage zunächst eine Kopfverletzung erlitten haben könnte, die ihn dann daran gehindert habe, sich selbst aus der Silage-Masse zu befreien. 

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