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Wenn die Arztpraxis selbst zum Notfall wird

Der Niedercunnersdorfer Hausarztpraxis droht nun doch die Schließung, weil der Arzt selbst dauerkrank ist. Die Schwestern ergreifen jetzt die Initiative und suchen einen neuen Chef - oder Chefin.

Von Romy Altmann-Kuehr
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So berichtete SZ im vorigen Jahr über die Arztpraxis in Niedercunnersdorf. Jetzt ist sie erneut in Not geraten.
So berichtete SZ im vorigen Jahr über die Arztpraxis in Niedercunnersdorf. Jetzt ist sie erneut in Not geraten. © SZ

"Praxisurlaub" steht auf dem Schild am Eingang. An Erholung ist für Schwester Sandra, Schwester Franziska und ihre Kollegen in der Hausarztpraxis von Roland Bock derzeit aber nicht zu denken. Sie sorgen sich um die Zukunft der Praxis, ihrer Patienten - und auch um ihren eigenen Arbeitsplatz. Die Niedercunnersdorfer Hausarztpraxis braucht dringend einen Nachfolger. Schon einmal war die Zukunft der Praxis fraglich. Roland Bock hatte die Hausarztpraxis von seiner Vorgängerin Elke Zschietzschmann erst 2022 übernommen. Sie ging nach über 30 Jahren als niedergelassene Hausärztin in den Ruhestand und war froh, einen Nachfolger gefunden zu haben.

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