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Löbau

ATN baut erneut

Das Unternehmen ist seit 2008 in Oppach ansässig und baut nun zum dritten Mal. Warum die Millioneninvestition im Gewerbegebiet jetzt nötig ist.

Die Firma ATN baut erneut im Oppacher Gewerbegebiet.
Die Firma ATN baut erneut im Oppacher Gewerbegebiet. © ATN

Nach dem ersten Spatenstich Mitte September 2020 ist der Tiefbau für die Erweiterung bei ATN am Firmenhauptsitz in Oppach wie geplant abgeschlossen. Dafür sind in den letzten Monaten unter anderem über 30.000 Tonnen Erdmassen bewegt und eine Gashauptleitung verlegt worden, berichtet das Unternehmen. Jetzt kann es mit dem Rohbau für das geplante neue Gebäude weitergehen. Dafür wird Anfang Juli der Grundstein gelegt.

Nachdem ATN 2008 vom ursprünglichen Firmensitz auf das neu erschlossene Firmengelände im Oppacher Gewerbegebiet Wassergrund umgezogen war, verdoppelte das Unternehmen bereits 2014 in einem zweiten Bauabschnitt seine Produktions- und Büroflächen. Jetzt folgt der dritte Bauabschnitt. Eine Vergrößerung wird jetzt wieder nöitg, weil ATN weiter gewachsen ist und darüber hinaus auch neue Geschäftsfelder aufbaut.

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Inhaber und Geschäftsführer Torsten Hölzel: „Nicht nur unsere Einsatzgebiete und die Anzahl unserer Mitarbeiter wachsen, auch die Anlagen, die wir für unsere Kunden bauen, nehmen neue Größenordnungen an.“ Und dafür braucht die Firma mehr Platz. ATN baut und programmiert Automatisierungsstrecken, die dann bei Kunden - vorrangig Autoherstellern - zur Anwendung kommen.

Auch im jetzt neu entstehenden Gebäude werden wieder Produktions- und Büroflächen erweitert. ATN investiert mehrere Millionen Euro.

Zur Grundsteinlegung für den dritten Bauabschnitt, wird nun auch ein besonderer Ehrengast dabei sein. Am 2. November 2007, zur Grundsteinlegung des ersten Gebäudekomplexes, als sich ATN in Oppach niederließ, war der damalige sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt dabei, um mit guten Wünschen die Kapsel im Grundstein zu verankern. Jetzt wird er wieder zu Gast sein. Inzwischen hat sich das Unternehmen weiterentwickelt: Vor 14 Jahren waren 85 Mitarbeiter beschäftigt, heute sind es weltweit über 450. (SZ)

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