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Weiterhin Tempo 50 auf der Bundesstraße

Bei Oderwitz und bei Ostritz gibt es Schäden, deswegen muss seit Monaten langsamer gefahren werden. Und das könnte noch eine ganze Weile so bleiben.

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Symbolfoto
Symbolfoto © Rafael Sampedro (Archiv)

Seit dem Sommer geht's bei Oderwitz und bei Ostritz nur noch im Schleichtempo auf der Bundesstraße voran. Auf zwei Abschnitten der B96 und der B99 sind die Böschungen derart kaputt und instabil, dass hier statt normalerweise erlaubten 100 Kilometer pro Stunde außerorts nur noch Tempo 50 gefahren werden darf. Dadurch sind auch die Schutzplanken am Fahrbahnrand instabil. Würde ein Auto von der Fahrbahn abkommen, würden sie nachgeben und keinen Schutz mehr bieten.

Für die B96 betrifft das den Bereich zwischen Eibau und Oderwitz. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) hat zunächst geologische Untersuchungen in Auftrag gegeben. Damit will man herausfinden, wie es um die Beschaffenheit der Böschungen steht und was nötig ist um sie wieder herzustellen. Erst dann wisse man auch, welchen Umfang die Baumaßnahmen haben werden. An der B96 haben die Untersuchungen noch gar nicht begonnen, sondern sollen im ersten Halbjahr 2022 erfolgen, teilt das Lasuv auf Nachfrage mit.

An der B99 ist man schon einen Schritt weiter. Auch dort, zwischen südlich von Ostritz zwischen dem Ortsausgang Ostritz und Bergfrieden, ist die Geschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde reduziert. Grund sind ebenfalls Schäden an den Böschungen. Hier liegen die Ergebnisse der geotechnischen Untersuchung bereits vor und werden nun ausgewertet, heißt es vom Lasuv.

Seriöse Aussagen, wann die Abschnitte wieder hergestellt werden, ließen sich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen, so Lasuv-Sprecher Franz Grossmann. (SZ/rok)