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Neusalza-Spremberg: Start fürs Turbo-Internet

Jetzt werden fast 90 Kilometer Glasfaser verlegt. Das dauert allerdings über zwei Jahre.

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An der Fichtelschänke in Friedersdorf ist heute mit dem Ausbau des Breitbandinternets begonnen worden.
An der Fichtelschänke in Friedersdorf ist heute mit dem Ausbau des Breitbandinternets begonnen worden. © Matthias Weber/photoweber.de

In Neusalza-Spremberg beginnt jetzt der Ausbau fürs schnelle Breitbandinternet. Mit dem symbolischen Spatenstich im Ortsteil Friedersdorf haben heute Vertreter vom Energieversorger SachsenEnergie gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Lehmann (CDU) den Startschuss für die Bauarbeiten. SachsenEnergie erschließt jetzt die unterversorgten nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Als unterversorgt gelten Gebiete, in denen Datenraten von weniger als 30 Mbit pro Sekunde anliegen. Dafür hat die Stadt Neusalza-Spremberg eine Fördermittelzusage erhalten. Bund und Freistaat unterstützen das. Damit ist es möglich, auch die Bereiche ans schnelle Internet anzuschließen, die etwas abgelegener und damit der Ausbau für die Anbieter unrentabel ist.

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Insgesamt werden nun 86 Kilometer Glasfaserkabel und 48 Kilometer Leerrohre verlegt, berichtet Viola Martin-Mönnich, Pressesprecherin von SachsenEnergie. Gebaut wird bis zum November 2024. Nach Abschluss des Ausbaus haben rund 200 Haushalte und knapp 30 Gewerbebetriebe die Möglichkeit, mit Übertragungsraten von bis zu 1000 Mbit pro Sekunde im Netz zu surfen.

Bisher hat SachsenEnergie bereits auf eigene Kosten und Wirtschaftlichkeit in großen Teilen des Stadtgebiets Breitband ausgebaut und einen WLAN-Hotspot auf dem Markt eingerichtet.

Auch Bürgermeister Lehmann freut sich über das Projekt: "Mit dem nächsten Ausbauschritt kommen wir unserem großen Ziel, der digitalen Autobahn für alle Ortsteile, ein großes Stück näher."

Hauseigentümer im unterversorgten Bereich bekommen den Anschluss kostenfrei. Bedingung ist, dass sie einen entsprechenden Vertrag mit SachsenEnergie unterzeichnen. Auch nicht geförderte Grundstücke, die entlang der geplanten Trasse liegen, können ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

Wie das alles funktioniert, zu den Bauarbeiten und den künftigen Tarifen können sich Anwohner jeden Montag im Rathaus informieren. Jeweils von 10 bis 17 Uhr gibt es dazu Sprechstunden mit SachsenEnergie, Termine können vereinbart werden unter: 0351 4684583. (SZ)

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