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Ebersbach: Neuer Super-Spielplatz wird eingeweiht

Die über 500.000 Euro teure Anlage im Wohngebiet Oberland ist nach langer Planung fertig und wird nun offiziell eröffnet. Die Resonanz ist schon vor der Einweihung riesig.

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Der neue Spielplatz neben der Stadtbibliothek im Oberland ist fertig. Er wird am 13. Mai eingeweiht.
Der neue Spielplatz neben der Stadtbibliothek im Oberland ist fertig. Er wird am 13. Mai eingeweiht. © Matthias Weber/photoweber.de

Es schien eine unendliche Geschichte zu werden - jetzt ist er nach langen Planungen und Bauzeit endlich fertig: Ebersbachs neuer Super-Spielplatz. Bereits seit 2018 beschäftigte sich der Stadtrat mit der Idee einen Spielplatz für verschiedene Altersgruppen an einem zentralen Ort zu bauen. Denn einen attraktiven öffentlichen Spielplatz gab es im Wohngebiet bislang nicht. Das wurde auch immer wieder von Einwohnern bemängelt.

Umso größer ist die Freude jetzt kurz vor der Eröffnung. In den sozialen Medien gibt es überwiegend positive Kommentare zu dem Spielplatzprojekt. Vor allem junge Mütter zeigen sich begeistert. Viele freuen sich darauf, mit ihren Kindern dorthin einen Ausflug zu machen.

2019 hatte die Stadt zunächst einen Planungswettbewerb gestartet. Planungsbüros konnten sich mit ihren Ideen für den Spielplatz bewerben. Das Rennen machte eine Gestaltung rund um das Thema Spree und Spreegeist. Voriges Jahr war dann Baustart. Am 13. Mai, um 14 Uhr, wird der neue Spielplatz nun offiziell eingeweiht, wie die Stadt jetzt mitteilt. Die Sage der Entstehung der drei Spreequellen können Einwohner und Besucher hier entdecken. Hier hat der Riese seine Pfeile in die Erde geschossen, wo nach alter Oberlausitzer Sage das Spreewasser zu sprudeln begann.

Die Einweihung findet im Rahmen des "Tag des Städtebauförderung" statt. An diesem Nachmittag sind auch viele Einrichtungen und Akteure mit Spielaktionen dabei: Bogenschießen, Musikinstrumente ausprobieren, Hüpfburg, Stelzenlauf und vieles mehr wird angeboten.

Für Diskussionen hatten zuletzt die Kosten für den Spielplatz gesorgt. Ursprünglich hatte sich die Stadt ein Limit von 240.000 Euro gesetzt. Schlussendlich kam eine Summe von über 500.000 Euro zusammen, damit das Konzept umgesetzt werden konnte. Schließlich handelt es sich bei den Spielfiguren - dem Riesen Sprejnik und anderen Figuren - um Sonderanfertigungen, statt Massenware. Und dabei mussten sogar noch Abstriche gemacht werden. Bau- und Materialkosten waren jedoch seit der ursprünglichen Planung des Spielplatzes bekanntermaßen um ein vielfaches gestiegen. (SZ/rok)