merken
PLUS Löbau

Willkommen in der Spreequellstadt!

Nach langem Warten hat Ebersbach-Neugersdorf nun neue Begrüßungsschilder. Warum hat das so lange gedauert und was wird aus den alten Tafeln?

Die neuen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen - wie hier in der Nähe vom "Goldenen Löwen" - sind nun aufgestellt.
Die neuen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen - wie hier in der Nähe vom "Goldenen Löwen" - sind nun aufgestellt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Mit neuen Tafeln begrüßt Ebersbach-Neugersdorf jetzt seine Besucher an den Ortseingängen auf den Zufahrtsstraßen. Sie zeigen die bekanntesten Gebäude und Orte der Stadt in freundlichen, hellen Farben sowie das Wappen mit Kranich und Eber. 

Damit verfolgt die Stadt weiter das Design, in dem sie schon seit einigen Jahren ihre Tafeln im Stadtgebiet sowie das Gastgeberverzeichnis gestaltet hat. Es findet sich zum Beispiel auch auf der Homepage der Stadt wieder. 

Garten
Der Garten ruft
Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

"Damit soll eine klare Linie für den Wiedererkennungswert geschaffen werden", so Stefan Halang, der in der Stadtverwaltung für Tourismus und Wirtschaftsförderung zuständig ist. Im nächsten Schritt werden noch in diesem Jahr zwei Tafeln an den Bahnhöfen im Stadtgebiet aufgestellt, so Halang.

Die Tafeln an den Ortseingängen gibt es jetzt an fünf Standorten: Aus Richtung Kottmarsdorf kommend an der S 148, aus Richtung Friedersdorf und aus Richtung Eibau an der B 96, aus Richtung Seifhennersdorf kommend an der Kreisstraße sowie aus Richtung Neueibau an der Zittauer Straße.

Alte Schilder werden aufgearbeitet

Die Kosten belaufen sich auf rund 10.000 Euro. Ursprünglich war diese Summe als Eigenanteil für einen Fördermittelantrag im Programm Sachsen-Tschechien vorgesehen. Gemeinsam mit der tschechischen Stadt Sluknov (Schluckenau) wollte Ebersbach-Neugersdorf einige touristische Maßnahmen umsetzen mit grenzübergreifender Wirkung. Dazu sollten auch die Begrüßungstafeln in deutscher und tschechischer Sprache zählen. Doch das Budget im Förderprogramm war schnell aufgebraucht, Ebersbach-Neugersdorf und Sluknov landeten auf der Warteliste. Sie hätten dann noch Geld erhalten können, wenn Restmittel übrig bleiben oder eine andere Gemeinde das beantragte Geld nicht abruft. 

Da zeichnete sich aber kein Fortschritt ab, sodass die Stadt nun entschied, die eingeplanten Eigenmittel ohne Förderung dafür einzusetzen. Die Kosten umfassen die Anschaffung und Gestaltung der Tafeln sowie den Bau der Fundamente und die Aufstellarbeiten.

Weil die Stadt eben auf Fördermittel wartete, verzögerte sich das ganze Projekt. Denn die neuen Begrüßungstafeln sind schon lange Thema gewesen. Ursprung waren die alten Willkommensschilder an den Ebersbacher Zufahrtsstraßen. Dort standen bislang Vorrichtungen aus Holz in Form von Umgebindebögen. Darin begrüßte die Stadt Ebersbach vormals ihre Besucher mit ihrem Wappen - dem Eber. Nach dem Zusammenschluss mit Neugersdorf waren die natürlich nicht mehr aktuell, die Tafeln mit dem Wappen wurden entfernt, die Holzbögen blieben stehen und verrotteten zusehends. Schon länger gab es deswegen Ideen und Vorschläge sie neu zu gestalten. 

Die alten Schilder wurden jetzt mit dem Aufstellen der Neuen abgebaut. Es sei nun vorgesehen, die Tafeln wieder aufzubereiten und  in die „Oberlausitzer Umgebindehausstraße“ zu integrieren, erklärt Stefan Halang. 

Mehr Nachrichten aus Löbau und Oberland lesen Sie hier

Sie wollen schon früh wissen, was gerade zwischen Oppach und Ostritz, Zittauer Gebirge und A4 passiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter "Löbau-Zittau kompakt".

Mehr zum Thema Löbau