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Löbau

Oberlandstadt stellt Hort auf den Prüfstand

Die Einrichtungen an freie Träger abzugeben, könnte der Stadt Geld sparen. Ob und wie viel soll jetzt unter anderem geprüft werden.

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Symbolfoto © dpa

Ebersbach-Neugersdorf will prüfen, ob es sinnvoll ist, die städtischen Kindereinrichtungen in freie Trägerschaft abzugeben. Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, welche Vor- und Nachteile es hätte, wenn die Stadt die Einrichtungen nicht mehr selbst betreibt. Davon erhoffe man sich in erster Linie Einsparungen, erklärt Hauptamtsleiterin Rica Wittig.

Betroffen sind davon nur die beiden Horte - an der Jahn-Grundschule in Ebersbach und an der Fichte-Schule in Neugersdorf. Die Kindergärten- und Krippen werden bereits seit Längerem von freien Trägern betrieben. Zusätzlich gibt es einen Privat-Kindergarten in Neugersdorf.

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In der Stadtverwaltung werden nun in den nächsten Monaten die nötigen Informationen zusammengetragen. So müssen zum Beispiel Personalfragen geklärt, die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt betrachtet werden. Erst dann kann der Stadtrat eine grundsätzliche Entscheidung treffen, ob die beiden Hort-Einrichtungen abgegeben oder in städtischer Trägerschaft bleiben sollen. Das werde aber frühestens im ersten Quartal 2022 soweit sein, schätzt Rica Wittig ein.

Immer mehr Gemeinden gaben in den vergangenen Jahren aus wirtschaftlichen Gründen die Trägerschaft ab, gemeinnützige Vereine wie DRK, Johanniter, ASB oder Awo führen die Einrichtungen dann. Löbau fährt seit einiger Zeit den umgekehrten Trend und hat sogar Kitas an die Stadt zurückgeholt. Zuletzt war das bei der Einrichtung auf der Löbauer August-Bebel-Straße der Fall, die zuvor von der Johanniter Unfallhilfe betrieben wurde und die nun "Stadtzwerge" heißt. Löbau begründete das damit, so flexibler zu sein, zum Beispiel was die Verteilung von Personal anbelangt.

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