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Eine neue Einkaufs-Brache?

Mit einem neuen Edeka in Neugersdorf fürchten Einwohner den Verfall des alten. Doch die Bürgermeisterin ist zuversichtlich, dass sich eine andere Nutzung findet.

Der Edeka in Neugersdorf an der Hauptstraße/Fröbelstraße.
Der Edeka in Neugersdorf an der Hauptstraße/Fröbelstraße. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Dass Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen in Neugersdorf ein neues Einkaufsareal bauen will, darüber wird schon seit Monaten im Oberland diskutiert. Hauptkritikpunkt ist der geplante Abriss des Tanzsaales von "Stadt Zittau" in dem Zusammenhang. Der Gebäudeteil muss weichen, wenn die Baugenehmigung erteilt wird.

Ein weiterer Kritikpunkt, der kontrovers diskutiert wird: Braucht die Stadt einen neuen, größeren Einkaufsmarkt? Denn in Neugersdorf gibt es bereits einen Edeka. Der würde dann umziehen an den neuen Standort. Und das weckt auch die Sorge, dass der bisherige Markt in Zukunft leer steht und wieder eine Immobilie verfällt. Die Frage: "Was wird aus dem aktuellen Standort von Edeka", stellte auch eine Anwohnerin in der jüngsten Stadtratssitzung, als das geplante Einkaufszentrum Thema war.

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Es gibt schon Interessenten

"Es gibt drei potenzielle Interessenten für das Grundstück", erklärt Bürgermeisterin Verena Hergenröder (parteilos). Ob daraus etwas wird, hänge natürlich auch davon ab, wie schnell der neue Markt entsteht und der alte frei wird. Sie gehe aber davon aus, dass es eine Nachnutzung geben wird. Das Gebäude befinde sich in zentraler Lage und sei dementsprechend gefragt. Der Edeka liegt direkt an der Hauptstraße am Busplatz. Das Gebäude ist 2002 neu errichtet worden.

Der Entwurf für das Areal mit dem neuen Einkaufsmarkt an der Rudolf-Breitscheid-Straße liegt derzeit erneut in der Stadtverwaltung aus. Nach einigen Anmerkungen und Einwänden zum ersten Entwurf wurden einige Änderungen vorgenommen. Insgesamt 90 Rückmeldungen hatte es gegeben. Noch bis zum 18. Juni können die Unterlagen im Bauamt eingesehen werden. Wegen der Pandemie und der Kontaktbeschränkungen bittet die Stadtverwaltung darum, dass Interessenten sich vorher anmelden.

Zudem sind die Pläne im Internet auf dem Bürgerbeteiligungs-Portal einsehbar.

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