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Hartmut Müller sagt der Volksbank adieu

Der Ebersbacher scheidet nach 33 Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank aus. Im Oberland ist er noch in einer anderen Position bekannt.

Von Romy Altmann-Kuehr
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Hartmut Müller aus Ebersbach
war 33 Jahre Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Löbau-Zittau. Jetzt scheidet er aus dem Amt aus.
Hartmut Müller aus Ebersbach war 33 Jahre Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Löbau-Zittau. Jetzt scheidet er aus dem Amt aus. © Matthias Weber/photoweber.de

Rentner ist Hartmut Müller offiziell bereits seit etlichen Jahren. Schon Ende 2012 gab er die Leitung des EVG "Holzfachmarktes" in Ebersbach an einen Nachfolger ab. Als Vorstand EVG Ostsächsische Meisterbetriebe des Holzhandwerks eG, im Oberland eher bekannt unter dem Namen "Holzfachmarkt", war Müller den Meisten Jahrzehnte bekannt. 30 Jahre führte er hauptberuflich die Genossenschaft.

Im Ehrenamt war er aber ebenfalls über Jahrzehnte aktiv - und das bis jetzt: im Aufsichtsrat der hiesigen Volksbank. Die Tätigkeit übte er über das Rentenalter hinaus aus. Zu den Aufgaben im Aufsichtsrat gehörte es immer, dem Bankvorstand auch kritisch auf die Finger zu schauen. Er überwacht die Geschäftsführung des Vorstandes und kontrolliert die Geschäftsergebnisse.

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Nun aber scheidet Müller aus diesem Gremium aus. Turnusgemäß wurden jetzt von der Vertreterversammlung die neuen Aufsichtsratsmitglieder gewählt. Hartmut Müller konnte nicht mehr wiedergewählt werden, der 69-Jährige scheidet aus Altersgründen aus. Die Arbeit im Aufsichtsrat hat der Ebersbacher bis heute 33 Jahre lang ausgeübt, 13 Jahre davon als Vorsitzender. Sein Nachfolger als Vorsitzender des Aufsichtsrats ist seit 2020 Jürgen Berthold aus Oderwitz.

Besondere Würdigung erhalten

Im Juni 1988 wurde Hartmut Müller Mitglied der Revisionskommission der damaligen Neugersdorfer Genossenschaftskasse. Daraus wurde nach der Wende die Volksbank Neugersdorf, später fusionierte die Genossenschaftsbank noch mit Löbau und dann mit Zittau. Und auch über die diversen Bankfusionen hinaus seien die mehr als drei Jahrzehnte besonders bewegte gewesen, wie sein Nachfolger Jürgen Berthold jetzt in der Vertreterversammlung Bilanz zog. So gab es drei verschiedene Währungsumstellungen und zahlreiche Baumaßnahmen, über die der Aufsichtsrat mitzuentscheiden hatte.

Müller war gleichzeitig im Genossenschaftsverband Sachsen tätig. Für sein Engagement über so viele Jahre hinweg ist er jetzt vom Genossenschaftsverband ausgezeichnet worden.

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