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Rätselflug am Spitzberg

Am Montag stand ein Rettungshubschrauber über dem Oderwitzer Hausberg. Dahinter steckte weder ein Unfall, noch ein falscher Alarm.

Rettungshubschrauber "Christoph 62" ist in Bautzen stationiert.
Rettungshubschrauber "Christoph 62" ist in Bautzen stationiert. © Rafael Sampedro

Ein Rettungshubschrauber hat am Montagnachmittag für Aufsehen in Oderwitz gesorgt. Für längere Zeit stand die Maschine der DRF-Luftrettung über dem Spitzberg. Ein Kletterunfall? Nein, Kletterer sind bei dieser Witterung dort noch gar nicht unterwegs. Und auch die Rettungsleitstelle wusste von diesem Einsatz gar nichts. "Christoph 62 aus Bautzen ist gerade ganz woanders unterwegs", hieß es auf SZ-Anfrage. Der Grund für den Heli-Flug stellte sich dann weder als Unfall, noch als falscher Alarm heraus.

Es war auch gar nicht "Christoph 62", der da über dem Spitzberg knatterte, sondern eine baugleiche Schwester-Maschine. "Es handelt sich um eine Ersatzmaschine für den ,,Christoph 62“, die dauerhaft in Bautzen stationiert ist", informiert Konstantin Muffert von der DRF Luftrettung. Sollte also die Einsatzmaschine mal ein technisches Problem haben, steht direkt das gleiche Muster mit Winde in Bautzen zur Verfügung.

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Spezielles Pilotentraining

Und genau um diese spezielle Ausstattung des Hubschraubers ging's bei dem Flug auch. Die Luftrettung hat an dem Tag die Windenrettung geprobt. "Diese Übungen finden übrigens an unterschiedlichen Stellen statt, um die Lärmbelästigung für die Anwohner möglichst gering zu halten", erklärt Konstantin Muffert weiter. Konkret sei der Flug eine Übung für die Piloten gewesen. Diese habe auch als Vorbereitung für größere Trainings gedient, die die DRF-Luftrettung im März und September durchführt.

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